Schwanau - Ottenheim

Ottenheimer Wintermarkt feiert 25 Jahre

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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19. November 2019

Bummeln, einkaufen und genießen. Der Wintermarkt ist Treffpunkt und Marktmeile zugleich. ©Thorsten Mühl

Am Samstag, 23. November, findet in Ottenheim zum 25. Mal ein Wintermarkt statt. Schon mit der Bezeichnung setzt man sich von sämtlichen vergleichbaren Märkten ab. Der Lahrer Anzeiger sprach mit Silke Weber vom Orga-Team des Marktes über Vergangenes und Kommendes.
 

Zweieinhalb Jahrzehnte bieten Anlass und Grund zum Feiern. Wenn am Samstag gegen 14 Uhr der 25. Ottenheimer Wintermarkt entlang der Unterdorf- und Jägerstraße (mit neuer Verlagerung hin zum Bürgersaal) von Ortsvorsteherin Silke Weber und Marktmeister Eberhard Maurer eröffnet wird, bildet die Veranstaltung in der voradventlichen Zeit wieder eine Verkörperung des kräftig schlagenden Herzens der Riedkommune. 

63 Stände bilden den Rahmen, beteiligt sind ansässige Vereine, Institutionen, Gruppen und Einzelpersonen. Aber auch bereits bekannte und neue Beschicker aus Ettenheim, Kappel-Grafenhausen oder Schutterwald sind mit von der Partie. Die Angebotspalette reicht von selbst Erstelltem, Gesticktem und Gestricktem und Schmuck bis hin zu Kleinigkeiten rund um die Weihnachtszeit.

Große Vorbereitungen

Aus Sicht der Verantwortlichen steckt wieder jede Menge Arbeit in der Organisation, wie Silke Weber zu berichten weiß. „Es war einiges zu tun, aber wir sind zuversichtlich, dass es wieder ein schöner Markt wird, diesmal mit Jubiläums-Charakter“, so Weber. Kinderkarussell, Ponyreiten, Losverkauf, musikalische Unterhaltung durch die Jugend des Musikvereins (MVO), der Esel „Victor“ – all diese bekannten Größen bringen sich bei der Veranstaltung wieder ein.
 
Im Rathaus wird eine Sonderöffnung zur laufenden Kunstausstellung geboten, während im Bürgersaal eine kleine Krippenausstellung zum Besuch einlädt. „Wir greifen das gerne wieder auf, nachdem beim 20. Wintermarkt bereits eine Krippenausstellung stattfand“, erzählt Weber. Sechs bis sieben Krippen, darunter neben privaten auch Beiträge beider Kirchengemeinden, werden gezeigt.

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25 Jahre Wintermarkt – viele gute, aber auch einige weniger erfreuliche Geschichten sind mit diesem Zeitraum verbunden. „Vor Jahren hat uns der Sturm auf der Marktmeile sehr zugesetzt. Die Beschicker haben sich trotzdem den Mut nicht nehmen lassen“, erinnert sich Silke Weber. Der Markt hat sich stets einer besonderen Atmosphäre erfreut – treue Beschicker, verständnisvolle Anwohner, emsige Helfer (zum Beispiel Musikverein, Feuerwehr, Privatpersonen). 

Weber erinnert sich an Besonderheiten wie das Orgelprojekt für die Michaelskirche oder die Aktionen zur Unterstützung des Kirchturmprojekts (Kranaufstiege, 60 Meter lange Hefezöpfe und Schwarzwurst) – „das waren echte Highlights der vergangenen Jahre“.

Immer wieder schieden sich über die Jahre hinweg vereinzelt die Geister an der Bezeichnung „Wintermarkt“. „Wir heben uns ganz bewusst von anderen ab, der Wunsch dazu wurde auch von kirchlicher Seite her ein wenig angestoßen. Zeitlich befinden wir uns noch nicht im Advent, mit dem die Vorweihnachtszeit startet. Winter ist zwar kalendarisch auch noch nicht, aber es ist immerhin kalt“, lacht Silke Weber. 

Verschiedene Konzepte

Obgleich der Markt zeitgleich mit dem Weihnachtsmarkt in der Nachbargemeinde Meißenheim stattfindet, beiße sich dies laut Weber nicht. Sie sagt: „Beide Märkte unterscheiden sich in ihrer Konzeption, das Gebotene ergänzt sich eher. Und viele Besucher nutzen gerne die Gelegenheit, beide Märkte zu besuchen. Man nimmt sich gegenseitig nichts weg, das ist positiv.“

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