Lahr

Pendlerverkehr auf Startklahr-Areal Lahr unter der Lupe

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red/aro
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14. Februar 2020

Trafen sich zum Austausch (von links): Daniel Halter, Alwin Wagner (beide IGZ GmbH), OB Markus Ibert, Steffen Auer und Dieter Salomon (beide IHK Südlicher Oberrhein). ©Stadt Lahr

Um Wirtschaftsentwicklung und Mobilität ging es bei einem Treffen von OB Markus Ibert mit IHK-Vertretern.

Wie kann sich die Region unter Mitwirkung aller Betroffenen und zum Gewinn für alle Beteiligten positiv weiterentwickeln? Diese Frage diskutierten Oberbürgermeister Markus Ibert, IHK-Präsident Steffen Auer und IHK-Hauptgeschäftsführer Dieter Salomon bei einem Gedankenaustausch auf Einladung des Stadtoberhaupts im Rathaus. 

„Alle unternehmensnahen Beteiligten am südlichen Oberrhein müssen noch enger zusammenarbeiten. Nur so können wir unseren Wirtschaftsraum klug und effizient weiterentwickeln und auch unsere Forderungen in Stuttgart und Berlin besser geltend machen“, führte Auer aus. Gerade wenn es um die Infrastruktur gehe, brauche es ein starkes Miteinander. Dieser Meinung ist auch Ibert: „Für mich sind der Lahrer Flughafen und die Planungen für ein Güterverkehrsterminal Lahr Teil des gesamten Wirtschaftsraums südlicher Oberrhein.“ 

Wie bedeutend die enge Zusammenarbeit der gesamten Region ist, hat auch eine von der IHK Südlicher Oberrhein initiierte, mit Unterstützung des Forschungsinstituts Prognos und diversen hiesigen politischen Entscheidungsträgern, wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen erstellte Studie bestätigt. Alwin Wagner, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, der ebenso wie IGZ-Geschäftsführer Daniel Halter an dem Gespräch teilnahm, nannte ein für die Unternehmen wichtiges Beispiel: „Ein großes Thema für Betriebe ist die regionale Flächenentwicklung. Sie können ihre Bauvorhaben nicht nach Gemarkungsgrenzen richten oder diese an fachliche Einzeldisziplinen der Verwaltung anpassen. Hier braucht es eine konstruktive Zusammenarbeit.“ 

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Dabei geht es jedoch nicht nur um wirtschaftliche Vorteile, so Salomon. „Wir möchten den Zusammenhang zwischen einer positiven und nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung einerseits sowie Wohlstand und Lebensqualität andererseits deutlich machen.“ Auch für Ibert ein wichtiges Thema: „Klimaschutz und Wirtschaftsentwicklung müssen Hand in Hand gehen. Technische Lösungen haben für mich Vorrang vor Verboten. Mein Ziel ist es, vorhandene technische Lösungen schnellstmöglich zu nutzen.“ 
Intensiv erörterten die Gesprächsteilnehmer die Möglichkeiten zur Verbesserung der Verkehrsanbindung von Industriebetrieben und der Mobilität der Mitarbeiter. Ibert dazu: „Die Stadtverwaltung wird dem Gemeinderat im Spätsommer ein Verkehrskonzept vorlegen, das die Gesamtstadt und alle Verkehrsträger umfasst.“ 

„Befristete Stelle“

Halter sagte: „Das Thema Mobilität und die Frage der Pendlerverkehre nehmen bei der weiteren Entwicklung des Startklahr-Areals einen wichtigen Raum ein. Deshalb wird sich die IGZ GmbH in diesem Jahr im Rahmen eines Förderprogramms des Bundes intensiv mit dem Thema beschäftigen.“ Mit einem Teil der Fördermittel werde eine auf ein Jahr befristete Stelle geschaffen, die sich ausschließlich mit dem Thema Mobilität und Pendlerverkehr zum Startklahr-Areal befasse. „Dies erfolgt in enger Abstimmung mit den anderen regionalen Mobilitätsprojekten wie dem Mobilitätsnetzwerk Ortenau sowie den umliegenden Kommunen und dem Landkreis.“ Ebenfalls geplant sind ein Austausch mit den Unternehmen auf dem Areal und die Erarbeitung von Konzepten zum Umgang mit den zunehmenden Pendlerverkehren. 

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