Schwanau - Ottenheim

Rosenmontagszug: Ottenheim feierte etwas kleiner

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 2 Minuten
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13. Februar 2018

Sie durften natürlich nicht fehlen: die Riäd Schlurgi aus Ottenheim. ©Thorsten Mühl

Nachdem der Fasentumzug im vergangenen Jahr von privater Hand gesteuert war, ging es diesmal wieder »normal« weiter. 51 Zünfte und Gruppen nahmen daran teil.

Nachdem der Ottenheimer Rosenmontagsumzug vergangenes Jahr außer der Reihe ausgefallen, stattdessen eine hauptsächlich von privaten Initiatoren auf die Beine gestellte Veranstaltung vonstatten ging, fand diesmal wieder der gewohnte Umzug statt. Allerdings mit 51 beteiligten Zünften und Gruppen eine Nummer kleiner, als dies noch in der Vergangenheit der Fall war. 

Klassische Figuren

Dennoch fanden sich wieder einige hundert Zuschauer entlang der Umzugsstrecke ein, die sich zwischen Hintere Straße/Vogesenstraße durchs Ottenheimer Ortszentrum bis zur Rheinauenhalle erstreckte.

Aus Schwanau, Meißenheim, Grafenhausen, Neuried, Schutterwald, Freiburg, Kippenheim oder auch Kehl rekrutierten sich die Mitwirkenden, die den Umzug zu einer feurigen Mischung aus klassischen, aber auch neu anzuschauenden Elementen werden ließen. 

Rund eine Stunde dauerte das närrische Treiben im Rahmen des Umzugs, der auch durch private Beiträge bereichert wurde. Kritisch, aber niveauvoll setzte man sich dabei mit Themen aus dem Dorf- und Kommunalgeschehen sowie aus den Umlandgemeinden auseinander. 

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Dabei wurde einerseits die Lahrer LGS samt den Verzögerungen bei der zentralen Brücke (»Die unendliche Geschichte«) aufs Korn genommen als auch die kürzlichen Diskussionen um den Odner Bürgersaal (»Herr Brucker: Privater Protztempel oder Bürgerhaus?«). 

Schmissige Musik

Die Narrenschar hatte sichtlich ihren Spaß, beispielsweise wussten die »Hofwierer Gletscherfleh« schmissig in die Tasten zu greifen, während die Ottenheimer »Riäd Schlurgi« und die »Widdewierer Gullerkepf« eher die kraftvolle Variante bevorzugten. 

Im Anschluss an den Umzug konnte in der Fressgass’ sowie in den Zelten samt angeschlossenen Bars noch zünftig weitergefeiert werden. 

Bereits am Morgen wurde in Ottenheim der Tradition des »Eierbettelns« einmal mehr zugesprochen. Stellenweise erwies sich die Resonanz als geringer im Vergleich zu den Vorjahren. Wer allerdings in größeren und kleineren Gruppen unterwegs war, bereute den Weg trotz Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt nicht.

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