Ottenheimer Ortschaftsrat berät Haushalt 2019

Sanierung der Rheinauenhalle hat Priorität

Autor: 
Thorsten Mühl
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14. Juni 2018

Auch der Belag der Julius-Seiler-Straße weist erhebliche Mängel auf und soll saniert werden. ©Thorsten Mühl

Der Ottenheimer Ortschaftsrat hat seine Liste mit Maßnahmenvorschlägen zum Schwanauer Kommunalhaushalt 2019 in aktueller Sitzung am Dienstag beraten. Priorität besitzt dabei die Einstellung von Planungsmitteln für die Rheinauenhalle.
 

Als gut gefüllt erwiest sich die Ottenheimer Vorschlagsliste zum kommunalen Haushalt 2019. Der Ortschaftsrat setzte die Priorität bei der Rheinauenhalle. Wie berichtet soll im Herbst eine Machbarkeitsstudie diverse Fragen klären, etwa Zustand der nördlichen Fassade und das weitere Vorgehen. Basierend auf diesen Erkenntnissen, wünscht sich der Ortschaftsrat für 2019 das Einstellen einer Planungsrate, um zügig die nächsten Schritte perspektivisch einleiten zu können. 

Enthalten sind auf der Liste die Erschließung des Areals »Trauerau-West« (erster Bauabschnitt) samt Spielplatz und der zweite Abschnitt der Rheinstraße, um möglichst zeitnah an den ersten Abschnitt (Mühlbachbrücke bis Kieswerk) anzuschließen. Auch der Belag des zweiten Abschnitts weise erhebliche Mängel auf. Die Sanierung der Rathausstraße ist ein altbekanntes Thema, das sich schon seit vielen Jahren stetig auf der Liste wiederfindet. Gerade angesichts der sanierten Ortsmitte falle laut Ortschaftsrat der Unterschied noch viel stärker ins Auge. Eine Sanierung tue Not, Selbiges wird für Bach- und die Julius-Seiler-Straße in die Diskussion gebracht. 

Radweganbindung

Desgleichen wiederkehrend ist die nördliche Radweganbindung Richtung Meißenheim. Hier herrscht die Hoffnung vor, dass nach jahrelangem Hin und Her, einiger Planungen und notwendigen Verhandlungen eine für alle beteiligten Seiten adäquate Lösung gefunden werden kann. 

Die Ortsverwaltung soll Rollos und Gardinen für alle Fenster erhalten (Kostenpunkt: zirca 14 000 Euro). Ein breiteres Paket würde man gerne für den Friedhof geschnürt sehen. Jalousien und Fenster auf der Südseite der Leichenhalle wurden bereits 2018 angemeldet, die Friedhofsmauer (an der zukünftig Rasengräber platziert werden) sollte saniert werden (Dampfstrahlreinigung, Schließen der Abdeckplatten und Ausbessern der Mauerfugen/rund 1500 bis 2000 Euro). Ergänzt werden könnte an dieser Stelle noch die Sanierung der alten Leichenhalle.

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2000 Euro stellt sich der Rat für die Instandsetzung des Karl-Otto-Platzes vor. 2017 wurden vom Rat Bäume gepflanzt, um die Beschattung sicherzustellen. Die Handball-Herren III des TuS haben mit der Instandsetzung des Grills begonnen, das soll jetzt vollendet werden. Daneben soll ein Lagerfeuerplatz errichtet und ein neuer Brunnen geschlagen werden. Der Ortschaftsrat würde dafür gerne die Materialkosten beitragen. 

Mit der Sanierung der Ortsmitte sind die Glascontainer entfallen, so dass jetzt nach einem Ersatzstandort gesucht wird. Im Raum stehen die Schwarzwaldstraße (hinter dem alten Rathaus) oder das Areal »Trauerau-Süd«. 

Pächter bringt sich ein

Vom einstigen »Männerbadhiesl«, der früheren Badestelle von Ottenheims männlicher Bevölkerung am Mühlbach, sind heute nur noch Fundament und Einstiegstreppe geblieben. Der Platz erfreut sich bis heute einiger Beliebtheit. Der Pächter des zugehörigen gemeindeeigenen Grundstücks hat signalisiert, wenn er entsprechende Unterstützung erhielte, werde er das Fundament und die Treppe so weit aufarbeiten, dass beides in erhaltenswertem Zustand überdauern werde. 

Dieser Beitrag falle laut Ortsvorsteherin Silke Weber unter die »Heimatpflege« und sollte daher auf rund 1000 Euro aufgestockt werden. Der Ortschaftsrat brachte seine Maßnahmenliste am Ende einhellig auf den Weg.

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