Schwanau - Allmannsweier

Schlauchturm Allmannsweier wird nach Sturm saniert

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 2 Minuten
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17. April 2019
Der Schlauchturm in Allmannsweier bleibt. Auf ihm hat es sich ein Storchenpaar gemütlich gemacht.

Der Schlauchturm in Allmannsweier bleibt. Auf ihm hat es sich ein Storchenpaar gemütlich gemacht. ©Thorsten Mühl

Ein markantes Allmannsweierer Gebäude wurde im Ortschaftsrat am Donnerstag thematisiert, das beschädigt ist. 

1962 wurde der einstige Schlauchturm der Feuerwehr errichtet, ein Sturm über die Fasentstage hatte dem Gebäude allerdings Schaden zugefügt. Ein Video verdeutlichte, dass das aus Holz errichtete Gebäude im starken Wind bis zu zwei Meter hin und her schwankte. Durch die Erschütterungen fielen auch Bretter herab. Daraufhin wurde die Umgebung des Turms, ebenso Teile der Straße abgesperrt aus Gründen der Verkehrssicherheit. 

Im Ortschaftsrat kam nun die Frage auf, was weiter geschehen sollte. Ortsvorsteherin Ria Bühler informierte, dass Schwanaus Gesamtwehrkommandant Bernd Leppert die Lage im Turm bereits inspiziert habe. Ein hinzugezogener Statiker habe sich die Lage ebenso angesehen. »Der Fachmann war der Meinung, dass der Schlauchturm sanierungsbedürftig sei. Allerdings sei es auch nicht so, dass er sofort umkippen würde«, berichtete Bühler. Von fachlicher Seite wurden zwei Vorschläge ins Spiel gebracht. Entweder könnte der Turm abgerissen werden, was etwa 14 000 Euro kosten würde. Oder es könnte eine Sanierung erfolgen, was zwischen 6000 und 7000 Euro an Kosten verursache. 

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Der früher nach Übungen und Einsätzen zum Aufhängen gebrauchter Schläuche eingesetzte Turm ist nicht mehr in Betrieb, seit die Gesamtwehr Teil des Schlauchpools mit der Lahrer Wehr ist. Im Ortschaftsrat herrschte schnell eine klare Meinung zum ortsbildprägenden Gebäude. »Der Schlauchturm gehört zu uns und sollte erhalten werden«, lautete übereinstimmend die Position. Allerdings müssten, wie ebenso mahnend angesprochen wurde, die Entwicklung der Kosten für weitere in der Zukunft womöglich anstehende Sanierungen im Auge behalten werden.

Nistort für Störche

Weiterer zentraler Aspekt für den Erhalt des Turms war für viele Räte wie Bürger, dass das Gebäude seit Jahren immer wieder Störchen als Nistort dient. Auch in diesem Jahr ist das Nest wieder besetzt. Der Nistplatz sollte unbedingt erhalten werden, worum auch Bürger wie Alt-Gemeinderat Dieter Herrenknecht gebeten hatten. Er kümmert sich seit einiger Zeit um das Nest, hat nach dem Rechten gesehen und sich auch um dessen Reinigung gekümmert. 
In der Diskussion wurden auch alternative Möglichkeiten in Aussicht gestellt, den Störchen Nistmöglichkeiten, beispielsweise auf einem zu errichtenden Mast oder auf Hausdächern, anzubieten. Aufgrund des Ratsvotums konnte davon abgesehen werden, wofür sich Dieter Herrenknecht zum Ende des Tagesordnungspunkts beim Gremium bedankte.

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