Frageviertelstunde im Gemeinderat

Schwanau nimmt Spende für Nonnenweierer Oberau-Kindergarten an

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 2 Minuten
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22. Mai 2019

Archivbild ©Thorsten Mühl

Für die Einrichtung einer neuen Gruppe im Nonnenweierer Oberau-Kindergarten wird eine Spende von 1500 Euro angenommen. Das hat der Gemeinderat Schwanau beschlossen. In der Frageviertelstunde kamen allerdings auch unschöne Themen auf den Tisch: Ein Bürger klagte über den Schmutzwasserkanal.

In der Frageviertelstunde der letzten Schwanauer Gemeinderatssitzung vor der Kommunalwahl erkundigte sich ein Zuhörer aus Allmannsweier zu den Effekten und Auswirkungen des nachmittäglichen Platzregens auf das örtliche Kanalnetz. Wie es denn sein könne, wollte er wissen, dass der Schmutzwasserkanal zu einem Drittel volllaufe, wenn im Sanierungsgebiet doch zwei Drittel des Netzes abgedichtet seien und eigentlich dicht sein müssten. 

Bürgermeister Wolfgang Brucker verwies darauf, dass eben noch nicht sämtliche Bereiche saniert und abgedichtet seien. Die Kommune arbeite weiter an dieser langen Aufgabe. »Wenn jeder dabei seine Aufgabe erledigt, sollten Effekte, wie sie beim heutigen Platzregen aufgetreten sind, hoffentlich in Zukunft nicht mehr vorkommen«, so Brucker. 

»Nicht zufrieden«

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Ähnlich äußerte sich der Bürgermeister, als der Zuhörer auch noch Bezug auf die Kanalsituation im Gewerbegebiet nahm. Hier sollte der Kanal ebenfalls dicht sein, wenn es um Schmutzwasser gehe, sei die Situation zu bewältigen. Der Zuhörer zeigte sich mit den erhaltenen Antworten »nicht zufrieden«, ergänzte in der Folge, er müsse diese aber wohl so hinnehmen. 

Wie schon seitens des Ortschaftsrats Nonnenweier vorgeschickt, hat auch die Schwanauer Gemeindeverwaltung in der Gemeinderatssitzung vorgeschlagen, eine Spende der Lahrer Firma Jakober in Höhe von 1500 Euro für Anschaffungen im Zuge der Einrichtung einer neuen Gruppe im Nonnenweierer Oberau-Kindergarten zu verwenden. Der Gemeinderat stimmte der Spendenannahme sowie dem Verwendungszweck einstimmig zu. 

1,5 Millionen Euro

Vergeben hat der Gemeinderat im weiteren Sitzungsverlauf die Ingenieurleistungen für die Haustechnik im geplanten Neubau des Feuerwehrgerätehauses im Ausrückebereich II (Nonnenweier/Wittenweier). Unter letztlich zwei abgegebenen Honorar­angeboten wurde jenes von Geiser TGA-Planung und Energieberatung (Ettenheim) für 187 035 Euro von Verwaltungsseite vorgeschlagen. Der Gemeinderat schloss sich bei einer Enthaltung mehrheitlich an. Im laufenden Haushalt stehen für die Neubau-Maßnahme 1,5 Millionen Euro an Mitteln bereit.

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