Lahr-Kippenheimweiler

Sommertour: SPD besucht DLRG am Waldmattensee

Autor: 
Stephan Tissot
Lesezeit 2 Minuten
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21. August 2016

Patric Stippich (rotes T-Shirt) informiert am Samstag unter anderem Roland Hirsch (rechts daneben) und Johannes Fechner (weißes Hemd) von der SPD über die Arbeit der DLRG. ©Stephan Tissot

Die Lahrer SPD hat sich am Samstag bei ihrer Sommertour über die Arbeit der Rettungs-schwimmer am Waldmattensee informiert. Die Deutsche Lebens-rettungs-Gesellschaft (DLRG) bewacht den als Badesee ausgewiesenen Bereich seit 1973. Im Jahr 2004 wurde eine Wachstation errichtet.

Patric Stippich ist beim Lahrer Ortsverein der DLRG technischer Leiter und Ausbilder der angehenden Rettungsschwimmer. Die Ortsgruppe unterhält die Wachstation und überwacht den Teil des Waldmattensees, der als Badesee ausgewiesen ist. Es gab in diesem Jahr bisher nur zwei Alarmierungen, wie Stippich beim Besuch der Lahrer SPD am Samstag berichtete. Er sagte, dass dabei ein übermütiger Badegast die Böschung am flachen Ufer als Rampe verwenden wollte. Dabei gebe es da ausdrückliche Warnungen oder sogar Verbote. 

Diese Gelegenheit nutze Stippich, um über Unverständnis vonseiten der Ortsgruppe über Anordnungen des Rechts- und Ordnung im Lahrer Rathaus zu informieren. Beispiels-weise werde das Mitbringen von Glasbehältern mit einem höheren Bußgeld geahndet, als etwa das Zuparken der Garage. In der steht das Einsatzfahrzeug, dass schnell ausrücken muss. Die Lahrer DLRG sollte im Fall der Fälle auch andere Gewässer schnell erreichen. Dass das Campen am Ufer des gesamten Sees verboten ist, sei auch für die DLRG klar. Warum es vonseiten des Amts keine Ausnahmegenehmigung für ein Campingwochenende der Jugendlichen der Lahrer DLRG gegeben hätte, wollte Stippich wissen.

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Mehr Ärger habe die DLRG am Waldmattensee mit Vandalismus und Einbrüchen in die Wachstation. So seien 2014 die Tauchausrüstungen gestohlen worden. Der Ersatz habe den Verein etwa 3000 Euro gekostet. Die Strahler rund um das Gebäude würden zudem regelmäßig beschädigt. Andererseits konnte Stippich auch Erfreuliches berichten: Das Ehrenamt sei durch Presseberichte wieder stärker ins Bewusstsein gerückt. So sei die Spendenaktion, bei der die DLRG um ein symbolisches Eintrittsgeld für die ehrenamtlichen Dienste gebeten hatte, auf viel Verständnis gestoßen. 

Johannes Fechner, der SPD-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Lahr/Emmendingen, dankte dem Verein für sein Engagement. Roland Hirsch, Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeinderat, ergänzte das um den Dank an die Einsatzkräfte für ihre Bereitschaft, auch an den umliegenden Gewässern für Sicherheit zu sorgen. 

Stichwort

DLRG Ortsgruppe Lahr

Die Ortsgruppe Lahr hat derzeit 185 Mitglieder, darunter 45 Kinder und Jugendliche. Bei den Jugendlichen sind 30 im Training als angehende Rettungsschwimmer. Zehn der Jugendlichen bereiten sich derzeit auf den Wach- und Rettungsdienst vor. Dazu hat der Verein drei Sanitäter, vier Sanitätshelfer und einen Arzt in den Reihen der Mitglieder. Seit Beginn der Saison Mitte Mai haben die Mitglieder am Waldmattensee 323 Bereitschaftsstunden geleistet.  

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