Schwanau - Allmannsweier

Spatenstich für Allmannsweierer Baugebiet „Waldweg“

Thorsten Mühl
Lesezeit 2 Minuten
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12. Dezember 2019

Beim Spatenstich (von links). Dietmar Boos (Ingenieurbüro Boos), Lioba Fischer (Planungsbüro Fischer), Wolfgang Brucker, Michael Krenkel, Martin Herrenknecht, Eberhard Armbruster (Bereichsleiter Vogel-Bau), Rudolf Heitz, Klaus Ziegler (Ortschaftsrat). ©Thorsten Mühl

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich ist die Gemeinde Schwanau am Mittwochabend in die Erschließungsphase des Allmannsweierer Baugebiets „Waldweg“ gestartet. Hier entstehen 23 neue Bauplätze.
 

Der äußere Rahmen des ersten Spatenstichs für das Baugebiet „Waldweg“ war bescheiden. Wie schon bei der kürzlichen Zeremonie für das neue Feuerwehrhaus des Ausrückebereichs II standen die Beteiligten auch am Dienstagabend buchstäblich im Regen. „Wir haben das Dreckwetter derzeit wohl gepachtet“, versuchte es Schwanaus Bürgermeister Wolfgang Brucker mit Galgenhumor. Danach wurde der offizielle Teil flott abgewickelt. 

Seit 2015 ein Thema

Brucker erinnerte daran, dass der Bebauungsplan die Kommune schon eine Weile begleitet. Erstmals kam das Thema im Frühjahr 2015 auf den Tisch, Ende Juni 2018 wurde die Aufstellung des Bebauungslans „Waldweg“ beschlossen, die Satzung folgte Ende Januar.

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Das 2,67 Hektar große Planareal (Netto-Baufläche rund 2,11 Hektar) soll ringförmig erschlossen und mit vier Anschlüssen an den Waldweg versehen werden. Analog zum Wittenweierer Areal »In den Wolfackern« wird Oberflächenwasser im Gebiet über Sickergruben entwässert. Bauherren müssen das auf ihren Grundstücken eigenverantwortlich sicherstellen. Zu den Maßgaben gehören 1,5 Stellplätze pro Wohneinheit. Geprägt ist das Gebiet landwirtschaftlich, wird westlich begrenzt vom Waldweg, nördlich und südlich von bestehender Bebauung sowie östlich von einem Wirtschaftsweg. Im südlichen Bereich ist teilweise keine Bebauung möglich. 

Vorgesehen sind 23 Einzelhäuser und vier Gebäude für Geschoss-Wohnungsbau, insgesamt können bis zu 182 Wohneinheiten entstehen. Für die örtliche Baulandentwicklung seien 23 Bauplätze angesichts des bestehenden Bedarfs „ein Tropfen auf den heißen Stein“, wie Allmannsweiers Ortsvorsteher Michael Krenkel anklingen ließ. Dennoch sei man froh, dass nach der Bebauung des ehemaligen Lasser-Areals nun auch im Ortsteil wieder Bauland entwickelt werden könne. Eine weitere Option stellt im Rieddorf bekanntlich noch das Areal „Im Pfuhl“ dar. Doch ein endgültiger Durchbruch ist hier nach wie vor noch nicht in Sicht. 

Bürgermeister Brucker führte aus, dass im Planareal „Waldweg“ sowohl gemeindeeigene als auch private Grundstücke bebaut würden. Mit den privaten Eigentürmern Rudolf Heitz und Martin Herrenknecht habe man sich im Rahmen eines freiwilligen Umlegungsverfahrens geeinigt. Gebaut werden könnte, wie die Verantwortlichen der Büros Fischer (Freiburg) und Boos (Lahr) am Rande der Veranstaltung durchblicken ließen, je nach Entwicklung voraussichtlich ab Frühjahr kommenden Jahres. Für die Erschließungsplanung stehen im kommenden Kommunalhaushalt Mittel von 19 000 Euro sowie für die Erschließung mit Endausbau Mittel von 918 500 Euro bereit.

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