Lahr-Sulz

SPD will Sulz in neuem Glanz

Autor: 
Jürgen Haberer
Lesezeit 2 Minuten
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12. August 2017

Ortsvorsteher Rolf Mauch (Erster von rechts) und Tilman Petters (Vierter von rechts) stellten den SPD-Gästen in Sulz die Planungen für die Ortsmitte vor. ©Jürgen Haberer

Die Lahrer SPD will sich für eine Neugestaltung und Aufwertung der Ortsmitte Sulz in den kommenden zwei Jahren einsetzten. Im Haushalt 2019 soll dafür ein Betrag von rund 950 000 Euro bereitgestellt werden. Am Donnerstagabend informierten sich die Genossen vor Ort über den aktuellen Planungsstand.  

Im Jahr 2020, rechtzeitig zum großen Jubiläum des Ortsteils, soll die historische Ortsmitte von Sulz nach dem Willen der SPD in neuem Glanz erstrahlen. Der mit der Stadtverwaltung abgestimmte Fahrplan sieht vor, 2018 die Detailplanung anzugehen. 2019 soll die schon mehrfach verschobene Maßnahme zur Aufwertung der Ortsmitte dann endgültig umgesetzt werden. 

Die beim Ortstermin an der alten Trotte von Baubürgermeister Tilmann Petters und Ortsvorsteher Rolf Mauch (FW) vorgestellten Entwürfe müssen vorab allerdings noch einmal überarbeitet werden. In sie sollen auch die Ergebnisse eines Workshops einfließen.

Fahrbahn verschmälert

Die mit rund 950 000 Euro veranschlagte Maßnahme umfasst den Abschnitt zwischen der Bachstraße und der kleinen Kreuzung oberhalb der Sulzer Kirche. Hier soll die Fahrbahn verschmälert, die Kurve am Gasthaus Engel entschärft werden. Die Bordsteine sollen gepflastert, der Platz rund um die alte Trotte neugestaltet werden, damit er auch als zentrale Ortsmitte des Stadtteils wahrgenommen wird. 

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Nachgedacht wird auch über eine Verlegung des Kaiserbrunnens und der Trotte selbst, die weiter nach hinten rücken könnte. Wünschenswert wäre dabei eine Einbeziehung der beiden Nachbargrundstücke mit der Filiale der Volksbank Lahr und einem privaten Wohnhaus mit Gartengrundstück. Die Stadt will sich hier noch einmal um einen Erwerb der Gebäude und Grundstücke bemühen. 

Es ist ein Treffpunkt

Die Aufwertung der historischen Ortsmitte besitzt für Ortsvorsteher Rolf Mauch höchste Priorität. Es ist ein Treffpunkt, der nicht nur von der Sulzer Jugend genutzt wird, der durch die Maßnahme deutlich mehr Aufenthaltsqualität gewinnen soll. Im Nachklang des Workshops soll aber auch darüber nachgedacht werden, die Maßnahme bis zum neuen Rathaus des Ortsteils fortzusetzen und dort deutlich mehr Grünfläche entstehen zu lassen. 

Von den Mitgliedern der Lahrer SPD wurde kritisiert, dass die von der Stadt beantragte Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo-30 nur im Zusammenhang mit der Maßnahme selbst bewilligt wurde. »Wünschenswert wäre eine Ausweisung als Tempo-30-Zone bereits ab Beginn des kommenden Schuljahres«, wie der Fraktionsvorsitzende Roland Hirsch und Hermann Kleinschmidt angesichts des abendlichen Verkehrsaufkommens vor Ort betonten.

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