Lahr

Bilanz: Stadt mit 20. Chrysanthema hochzufrieden

Autor: 
Lokalredaktion Lahr
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14. November 2017

Die sieben Meter hohe Blumenpagode war eine besondere Augenweide der 20. Chrysanthema. ©Christine Breuer

Die Stadtverwaltung zieht nach 23 Veranstaltungstagen eine durchweg positive Bilanz zur 20. Chrysanthema, die am Sonntag zu Ende gegangen ist. Auch die unwetterbedingte Absage des letzten Veranstaltungstags habe den Gesamterfolg nicht geschmälert.

»Drei Wochen lang haben wir ausnahmslos Lob und Komplimente erhalten, mehr als je zuvor. Ein größeres Geburtstagsgeschenk konnte man uns nicht machen.« So wird Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller in einer am Dienstag herausgegebenen Pressemitteilung zitiert. Erstmals bei einer Chrysanthema war auch die Landesregierung zu Besuch; Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch vom Landwirtschaftsministerium war unter den 200 Gästen beim Eröffnungsempfang. 

Besucher dank der zwei Feiertage

»Das besondere Jubiläumsprogramm, gepaart mit gutem Wetter in den ersten zwei Wochen, und der zusätzliche Feiertag lockten Hunderttausende Besucher nach Lahr«, freut sich die Stadtverwaltung. Damit habe die Chrysanthema in ihrem 20. Jahr ihre Stellung als eine der größten Open-Air-Veranstaltungen in Baden-Württemberg gefestigt. 

Der traditionell stark frequentierten ersten Woche sei in diesem Jahr folgte eine überdurchschnittlich gut besuchte zweite Woche gefolgt. Die beiden Feiertage hätten viele Individualreisende zur Chrysanthema gelockt, konstatiert die Stadtverwaltung. Insbesondere der Reformationstag mit themenbezogenem Bühnenprogramm und kaltem, aber sonnigem Wetter habe viele deutsche Gäste angelockt. 

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Japanische Sorten auch in Zukunft

Zur 20. Veranstaltung erblühten so viele Blumen in der Stadt wie nie zuvor. Das Chrysanthemenherz vor dem künftigen Stadtmuseum sei besonders gern als Fotorahmen für Erinnerungsbilder genutzt worden, hat das Stadtmarketing festgestellt. Der japanische Garten am Urteilsplatz mit der sieben Meter hohe Pagode hätten auch die Fachwelt beeindruckt. Nach der Premiere im Vorjahr war dort zum zweiten Mal ein Ozukuri ausgestellt; der »Tausendblüter« aus einem Stamm trug 255 Blüten, 66 mehr als sein Vorgänger. 

Richard Sottru, Leiter der Abteilung Grün und Umwelt betont: »Auch wenn dies keine fortlaufende Entwicklung sein kann, da sich ein solches Kunstwerk nicht alljährlich wiederholen lässt, so werden wir weiter an der Kultivierung japanischer Sorten und Gestaltungsformen arbeiten. Es wird zukünftig eine große Herausforderung, angesichts des hohen Standards 2017, das Niveau zu halten.« 

Der Gruppenreisemarkt bleibt auf hohem Niveau: Insgesamt 30 Gästeführer begleiteten 480 Gruppen. Viele Führungen in der ersten Woche konnten wegen der großen Anfrage nicht bedient werden, so dass der Rekordwert des vergangenen Jahres mit 520 Gruppenführungen nicht erreicht wurde. Insgesamt reisten rund 540 Busse (520 im Vorjahr) nach Lahr.

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