Lahr

Corona-Krise drückt deutlich auf Lahrs Steuereinnahmen

Autor: 
Redaktion
Lesezeit 2 Minuten
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17. Februar 2021

(Bild 1/2) ©Foto: dpa/Arne Dedert

Die Corona-Krise machte sich im Steueraufkommen bemerkbar: Die Einnahmen sind im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen, teilt das Finanzamt Lahr mit. Trotzdem gab es bei den Zahlen eine Überraschung.

Im Gesamtsteuersteueraufkommen wurde ein Minus von 33,3 Millionen Euro verzeichnet. Allerdings war der Rückgang „nicht so stark wie ursprünglich erwartet“, wie Amtsleiter Christian Buss in der Pressemitteilung zufrieden erklärt. 

Das Gesamtsteueraufkommen ging aufgrund der Corona-Krise um 6,1 Prozent zurück. Die Einnahmen in Höhe von 511,4 Millionen lagen um 33,3 Millionen unter dem Rekordwert des Vorjahres. Auf Bundesebene ging das Aufkommen um 7,3 Prozent, auf Landesebene um 8 Prozent  zurück.

Lohnsteuer
Die Lohnsteuer macht  den größten Anteil am Gesamtsteueraufkommen aus und reduzierte sich auf 222,6 Millionen Euro. Der Rückgang von lediglich 4,2 Prozent, wie das Finanzamt schreibt, lag geringfügig unter dem Bundeswert (4,7 Prozent).

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Einkommenssteuer
Die Einkommensteuer war deutlich von der Pandemie betroffen. Sie brach um 33,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein. „Dies ist maßgeblich auf die Reduzierung von Vorauszahlungen in Folge der Pandemie zurückzuführen“, erklärt  Buss.

Umsatzsteuer
Die Umsatzsteuer beim Finanzamt Lahr lag in ihrer Entwicklung exakt in der Tendenz auf Bundesebene. Es gab einen Rückgang um zehn Prozent auf 106,4 Millionen Euro. 

Körperschaftsteuer
Die Körperschaftsteuer entwickelte sich sehr gut und stieg um 11,5 Millionen Euro auf 45,5 Millionen Euro (plus 33,6 Prozent). Dieses Ergebnis sei Ausdruck der guten wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmen im Zuständigkeitsbereich des Finanzamts Lahr in den vergangenen Jahren, die in 2020 endgültig veranlagt wurden, so der Amtsleiter. Auf Bundesebene zeigte sich hingegen mit einem Rückgang von rund 24 Prozent ein gegenläufiger Trend.

Sonstige Steuern
Sonstige Steuern: Die gleiche Entwicklung zeigten die sonstigen Steuern, zu denen unter anderem die Einnahmen aus der Kapitalertrag-, der Grunderwerb- und der Kirchensteuer sowie dem Solidaritätszuschlag gehören. Die Grunderwerbsteuer mit einem Anstieg um 52,5 Prozent (2019: 17,6 Millionen, 2020: 26,8 Millionen) und die Kapitalertragsteuer mit einem Anstieg um 23,6 Prozent (2019: 13,8 Millionen, 2020: 17 Millionen) zeigten dabei die deutlichsten Zuwächse.

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