Friesenheim - Schuttern

Straße "In der Kruttenau" Schuttern saniert und umgestaltet

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 2 Minuten
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22. Juni 2018
Einweihung der sanierten Straße »In der Kruttenau« (von links): Süleyman Deveci, Gero Weindl (beide Ingenieurbüro Fichtner), Martin Buttenmüller, Dieter Boschert (Vogel-Bau), Ortsvorsteher Hans-Jürgen Kopf, Frank Wilhelm (Bauamt), Bürgermeister Erik Weide, Karl Silberer, Brigitte Kopf-Priebe und Pirmin Maus.

Einweihung der sanierten Straße »In der Kruttenau« (von links): Süleyman Deveci, Gero Weindl (beide Ingenieurbüro Fichtner), Martin Buttenmüller, Dieter Boschert (Vogel-Bau), Ortsvorsteher Hans-Jürgen Kopf, Frank Wilhelm (Bauamt), Bürgermeister Erik Weide, Karl Silberer, Brigitte Kopf-Priebe und Pirmin Maus. ©Thorsten Mühl

Die Straßenbauarbeiten im Schutterner Gewerbegebiet »Auf dem Segel« sind (vorerst) beendet. Am Donnerstag wurde über den Abschnitts-Abschluss »In der Kruttenau« informiert. Mehr als 755 000 Euro kostete der Zwischenschritt.

Seit Oktober vergangenen Jahres wurde die Schutterner Straße »In der Kruttenau« ausgebaut. Die Großmaßnahme, die allerdings nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zum endgültigen Ziel ist, ging mit einer Vielzahl von Punkten einher. Beim Pressetermin am Donnerstag zog Bürgermeister Erik Weide Bilanz. Der angegriffene Regenwasser-Kanal erforderte einen Neubau. Der ebenfalls schadhafte Schmutzwasser-Kanal wurde repariert. Zudem wurden Leerrohre verlegt für die Breitbandversorgung. Ein weiteres wichtiges Detail war das Anlegen von Parkflächen und Grünflächen, die nicht zuletzt der Verkehrsberuhigung dienen sollen. 

»Erhebliche Einschnitte«

Weide zeigte sich angesichts des »reibungslosen Verlaufs« der Maßnahme zufrieden, sein Dank galt den Beteiligten, unter anderem dem Ingenieurbüro Fichtner und der Firma Vogel-Bau. Aber auch den Anwohnern zollte der Rathauschef Dank für deren Geduld, da die Arbeiten »mit erheblichen Einschnitten einhergingen«. Diese Eindrücke bestätigte Frank Wilhelm (Bauamt): »Im Normalfall haben wir bei solchen Maßnahmen immer einen Anwohner, mit dem es Probleme gibt. Das war diesmal überhaupt nicht der Fall, es ist gut und reibungslos gelaufen.« Rund 755 000 Euro kosteten die Arbeiten nach Angaben der Gemeinde insgesamt, wobei sie sich jeweils etwa hälftig auf die Bereiche Straßenbau und Kanalarbeiten verteilten. Zu den Baukosten gesellten sich noch weitere rund 120 000 Euro an Honorarkosten.

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Schutterns Ortsvorsteher Hans-Jürgen Kopf zeigte sich begeistert vom neuen Straßenzustand, der angesichts eines breiten, durchgängigen Gehwegs »eine wesentliche Verbesserung« bedeute. Mit der Gestaltung der Grünflächen werde sich der Ortschaftsrat in Kürze befassen, kündigte Kopf an, der der Bauverwaltung und den Firmen ein Lob zollte, weil der Abschnitt schneller abgeschlossen werden konnte als geplant. Die Parksituation müsse im Auge behalten werden, zunächst auf Appell-Ebene über das Mitteilungsblatt. Sollte das nicht helfen, sei der Kommunale Ordnungsdienst gefragt, so Kopf. 

Herbst nächster Schritt

Der Ortsvorsteher rief ebenfalls in Erinnerung, dass mit Abschluss des aktuellen Abschnitts der Weg noch nicht zu Ende gegangen sei. Die Fortsetzung bis zum Abzweig ins Gewerbegebiet und die Herstellung des Radwegs seien Punkte, die noch fehlen. Auch Zufahrt und Erschließung ins geplante Baugebiet »Alter Sportplatz« seien zu bedenken. Klappe alles wie erhofft, könnte im Oktober oder November mit dem nächsten Abschnitt begonnen werden, die Arbeiten dann kommendes Jahr abgeschlossen werden, hofft Kopf.

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