21. Auflage

Sulzer Vereinsgemeinschaft feiert ihr Dorf- und Straßenfest

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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02. September 2018
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Anstoßen aufs Dorffest (von links): Helmut Rau (CDU), Lahrs OB Wolfgang G. Müller, Walter Caroli, Roland Hirsch (beide Gemeinderäte aus Lahr, Johannes Fechner (SPD), Ortsvorsteher Rolf Mauch und Doris Straubmüller (Vereinsgemeinschaft). ©Thorsten Mühl

Am Wochenende lud die Sulzer Vereinsgemeinschaft zur 21. Auflage des Dorf- und Straßenfests. Alle zwei Jahre wird im Zentrum des größten Lahrer Stadtteils gefeiert. Eröffnet wurde das Geschehen zünftig am Samstagabend.
 

Gerade erst war der Startschuss zum Dorffest gefallen, da betrieb Ortsvorsteher Rolf Mauch am Samstagabend bereits aktiv Werbung für die 22. Auflage. Diese findet 2020 statt, fällt dann aber zusammen mit der 750-Jahr-Feier von Lahrs größtem Ortsteil. »Das Ganze wird dann etwas größer ausfallen als in diesem Jahr«, hielt Mauch fest. Tatsächlich wurde den vielen Besuchern im Ortskern, der sich 2020 den Planungen zufolge auch in anderem Gesicht präsentieren soll, wieder einiges geboten. Das Dorf- und Straßenfest entpuppte sich als bunter Mix aus geselligem Beisammensein und einer Vielzahl von musikalischen Einlagen.

Böllerschüsse

Die Fest-Eröffnung hatten in Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Bundes- und Landespolitik, Lahrer Verwaltung, Gemeinde- und Ortschaftsräten der Schützenverein mit einigen begrüßenden Böllerschüssen sowie der Sulzer Musikverein unter Leitung von Dirigent Sven Bitterer übernommen. Rolf Mauch stellte seine Begrüßungsworte unter das Motto »Es sind Begegnungen mit anderen Menschen, die das Leben lebenswert gestalten«. Sein Dank galt insbesondere den Anwohnern, deren Entgegenkommen die Ausrichtung des Dorffests erst ermögliche. 

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Die formelle Eröffnung, die der Ortsvorsteher auch im Namen von Doris Straubmüller, der Vorsitzenden der Vereinsgemeinschaft, vornahm, bewegte sich etwas abseits ausgetretener Pfade. Bewusst wurde auf den klassischen Fassanstich verzichtet. Stattdessen wurde Sulzer Rosé ausgeschenkt, das Ganze »zu passendem Weinwetter«, wie es der Ortsvorsteher ausdrückte. Während der Musikverein weiterhin die begleitende Musik der ersten Phase versah, verteilte sich das Leben allmählich auf der Festmeile. An allerlei Buden konnten sich die Besucher versuchsweise probieren, der Schwanauer Schausteller-Betrieb Hahn war aus Sicht der kleinsten Gästen mit seinem Kinderkarussell ein attraktiver Anziehungspunkt.

Frühschoppen

Im Laufe des Abends übernahmen die »Funk Farmers« aus Lahr die musikalische Unterhaltung. Handgemachte Live-Musik, mal scharf wie eine Klinge, mal einschmeichelnd – mit dieser gelungenen Mischung nahmen die Musiker das Publikum schnell für sich ein. Nach dieser Attraktion wurde der Festsonntag gestern von einer weiteren Sulzer Attraktion eröffnet. Die »Emus«, also eine Formation aus ehemaligen Aktiven des Musikvereins, absolvierten wieder einmal eine ihrer Spezialitäten, nämlich ein zweistündiges Frühschoppenkonzert.

Alte Klassiker und neue Melodien – die »Emus« vermögen seit vielen Jahren bereits, diese zwei Ansatzfäden immer wieder zu einem fest geknüpften Band gelungener Unterhaltung zu verknüpfen. Gitarrist Axel Deyda führte am Nachmittag diese Linie fort, allerdings legte er mehr Wert auf die rockigen Nuancen. Da das Wetter weitgehend mitspielte, verlebten die Besucher beim Sulzer Dorf- und Straßenfest einige unbeschwerte Stunden. Fortgesetzt wird das Ganze in zwei Jahren wieder – dann wie angekündigt in größerem Rahmen.

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