Friesenheim

SVJBO spielt in Friesenheim Konzert mit vielen Höhenflügen

Autor: 
Wolfgang Schätzle
Lesezeit 3 Minuten
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03. November 2017
Die jungen Musiker begeisterten ihre Zuhörer in der Sternenberghalle.

Die jungen Musiker begeisterten ihre Zuhörer in der Sternenberghalle. ©Wolfgang Schätzle

Ein Wahnsinns-Konzertabend: 121 Musiker auf der Bühne, rund 750 Besucher und ein musikalischer Höhepunkt nach dem anderen. Zu Allerheiligen begeisterte wieder einmal das Sinfonische Verbandsjugendblasorchester Ortenau in der Friesenheimer Sternenberghalle.

 »Überaus beeindruckend«, meinte schon zur Pause Friesenheims Dirigent Marco Kaulke zur Leistung seines Kollegen Rüdiger Müller und dessen Sinfonisches Verbandsjugendblasorchester Ortenau (SVJBO) beim traditionellen Konzert zu Allerheiligen in der Sternenberghalle. Beeindruckend sicherlich auch die Szenerie, bevor es losging. Die Bläserjugend des Friesenheimer Musikvereins hatte alle Hände voll zu tun. Der Andrang an den Servicetischen für Getränke und Häppchen war riesig. 

Schon 20 Minuten vor Beginn waren alle 720 Sitzplätze belegt, weitere Stühle wurden eiligst aufgestellt. Gut 750 Gäste dürften es letztendlich gewesen sein, die sich auf einen exzellenten Konzertabend mit 121 jungen Musikerinnen und Musikern aus der Ortenau freuen durften. Ein Konzert mit«, versprach schon Verbandspräsident Toni Vetrano. »Das ganze Konzert wird ein Highlight.«

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Und in der Tat. Gleich das Auftaktstück war etwas Besonderes. Musik erschallte aus allen Ecken der Sternenberghalle. Mit majestätischen Blechbläserfanfaren, imitiert von verschiedenen Instrumentengruppen, die nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Rückraum des großen Saals platzierten waren, wurde das Stück »Echoes of San Marco« eröffnet. Triumphal endete das Werk des Niederländers Johan De Meu in einer großen Hymne. Es prasselte erste Beifallsstürme und »Bravo«-Rufe. 
Diese gab es für das SVJBO, das übrigens in diesem Jahr von Musikern vom Verbandsjugendorchester des Acher-Rench Musikverbands unterstützt wurde, erst recht im nachfolgenden Werk von Ferrer Ferran. »El Bosque Mágico« war ein Glanzpunkt des Abends. Zu diesem Glanz trug vor allem Solistin Sophia Huschle bei, die seit September dieses Jahres als Akademistin bei den Nürnberger Symphonikern mitwirkt. Ein musikalischer Leckerbissen war zweifelsohne auch das Schlussstück »The fly« von dem spanischen Komponisten Oscar Navarro. Den »Flug der Fliege« über das Orchester setzten die jungen Musiker hervorragend um, die Zuhörer konnten die Jagd der Fliege nach ihrem Opfer auf beeindruckende Weise miterleben. Erneut brandete frenetischer Applaus auf.

Doch die Zugabe musste auf sich warten lassen, denn es galt zuerst einmal Dank zu sagen an all jene, die das SVJBO unterstützt hatten. Dank auch an Lisa Spitznagel, die charmant und informativ durch das Programm führte. Mit »Wedding dance« und »Dusk« gab es gleich zwei Zugaben für die begeisterten Zuhörer.

»Alles war super gut – einfach hervorragend«, so Rüdiger Müller in einer ersten Reaktion gegenüber dem Lahrer Anzeiger. Sehr gut habe auch die Zusammenarbeit mit der Solistin geklappt. Bei einem solch großen Orchester Ruhe zu bewahren, sei nicht einfach gewesen. »Aber das hat Sophia perfekt gemeistert.« Sophia Huschle, die an sich selbst hohe Ansprüche stellt und, wie sie selbst sagt, nie so ganz zufrieden sei, konnte am Mittwochabend jedenfalls mit ihrer Leistung mehr als zufrieden, so der einhellige Tenor.

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