Lahr/Schwarzwald - Sulz

Unterstützung für Vereinspläne

01. August 2015
&copy Thorsten Mühl

Die SPD will die Pläne des Bezirksimkervereins, sich bei der Landesgartenschau 2018 zu präsentieren, und die Pläne des FV Sulz für den Bau eines Kunstrasenplatzes unterstützen. Dies bekräftigte sie am Donnerstag zum Auftakt ihrer kommunalpolitischen Sommertour.

Zum Auftakt ihrer fünfteiligen Sommertour trafen sich die Lahrer Genossen am Donnerstag mit rund 15 Teilnehmern in Sulz. Erste Station war der Lehrstand des Lahrer Bezirksimkervereins. Vorstandsmitglied Hermann Kleinschmidt erläuterte die Planungen des Vereins, sich auf der Landesgartenschau präsentieren zu wollen.

Gedacht wird an einen Info- und einen Verkaufsstand. Im Zuge des Vorhabens wird ein Umzug auf das Seepark-Gelände wohl unumgänglich sein. Am jetzigen Lehrstand in Sulz verfügen die Imker weder über sanitäre Anlagen noch Wasser- oder Abwasserversorgung. Ein neues Gebäude auf dem LGS-Gelände, das als Flachdachbau aus Holz errichtet werden soll, würde rund 100000 Euro kosten. Wie Vorsitzender Reinhard Rehm erläuterte, wären ein Unterrichtsraum, sanitäre Anlagen, Küche und Schleuderraum vorteilhaft. Der Verein will ein hohes Maß an Eigenleistungen beisteuern und auch versuchen, Landwirte und Obstbauern mit einzubeziehen.
Ulrike Karl, Geschäftsführerin der LGS GmbH, signalisierte Offenheit für die Vorschläge der Imker, die auch. Roland Hirsch sagte im Namen der SPD-Gemeinderatsfraktion Unterstützung zu.

Zweite Station war das Sportgelände des FV Sulz. Dort derzeit rund 65 Seniorenspieler und 184 Jugendliche. 28 Jugendtrainer betreuen den Nachwuchs, 18 Trainingseinheiten finden in der Woche insgesamt statt.
Um den Rasenplatz zu entlasten, soll der Hartplatz in einen Kunstrasenplatz umgewandelt werden. Laut Jürgen Binder von der sportlichen Leitung macht eine Sanierung des beinahe 30 Jahre alten Hartplatzes wenig Sinn. Solche Vorhaben würden vom Badischen Sportbund (BSB) nicht mehr gefördert.

Viel Eigenleistung
Ersten Schätzungen zufolge dürfte der Kunstrasenplatz rund 380 000 Euro kosten. Eine erste Rate von 250 000 Euro könnte im Lahrer Haushalt 2016 eingestellt werden. Dazu kämen Zuschüsse des BSB von 65 000 Euro, den Rest will der Verein durch Eigenleistungen beisteuern.

Die Pläne und die Vereinsarbeite überzeugten auch die Lahrer Genossen. Aktuell hege der Verein zwar »finanzträchtige Pläne« so Fraktionschef Roland Hirsch. Gleichzeitig wird aber auch intensive Jugendausbildung, integrative Arbeit (etwa für Jugendliche aus der Flüchtlingsunterkunft Geroldsecker Vorstadt) und ein erfolgreicher Seniorenspielbetrieb umgesetzt.

Autor:
Thorsten Mühl

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