Lahr

Verdienstmedaillen in Mietersheim verliehen

Autor: 
Wolfgang Beck
Lesezeit 3 Minuten
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22. November 2021

Landesjustizministerin Marion Gentges (Zweite von links) und Oberbürgermeister Markus Ibert (Dritter von rechts) zeichneten Julius Benz (von links), Hermann Burger, Beate Jörger-Hoffmann, Karlheinz Himmelsbach und Norbert Klein aus. ©Christoph Breithaupt

Oberbürgermeister Markus Ibert hat Julius Benz, Beate Jörger-Hoffmann, Hermann Burger, Karlheinz Himmelsbach und Norbert Klein die Verdienstmedaille der Stadt Lahr verliehen.

Einer Frau und vier Männern wurde in einer Feierstunde am Donnerstag im Bürgerhaus in Mietersheim die Verdienstmedaille der Stadt  verliehen. „Sie alle haben die Auszeichnung verdient“, betonte Oberbürgermeister Markus Ibert.  
Julius Benz hat sich im Turn- und Sportverein Reichenbach engagiert, wo er 16 Jahre lang Vorsitzender war und jetzt Ehrenvorsitzender ist. Benz habe dafür gesorgt, dass mehrere Kunstrasenplätze auf dem Vereinsgelände geschaffen wurden, erinnerte OB Ibert. Engagement habe Benz auch als Vorsitzender in der Vereinsgemeinschaft gezeigt,  die 2017  aufgelöst wurde. Auch kommunalpolitisch habe Julius Benz Spuren  hinterlassen: Er war Gemeinderat, Ortschaftsrat und stellvertretender Ortsvorsteher. Nach zwei Jahrzehnten in der Kommunalpolitik wurde dem Vorsitzenden des CDU-Ortsverbands Reichenbach 2019 die silberne Ehrennadel des Städtetags verliehen.

Landarzt aus Leidenschaft

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Beate Jörger-Hoffmann habe seit mehr als 25 Jahren eine erfolgreiche Integrationsarbeit in Kippenheimweiler geleistet, sagte Oberbürgermeister Markus Ibert. Seit Mitte der 1990er-Jahre habe sie Neubürgerinnen und Neubürgern aus Osteuropa betreut habe. Als Leiterin der Sophie-Scholl-Kindertagesstätte in Kippenheimweiler habe sie an der Integration wesentlichen Anteil gehabt. Entstanden sei ein „kleines Familienzentrum“, in dem seit 2011 auch Sprache und Kultur vermittelt werden. 
Wesentliche Impulse für Lahr und seine Bevölkerung sind laut Markus Ibert von Hermann Burger ausgegangen. Der OB erwähnte dessen  Aktivitäten zur Belebung der Innenstadt und zum Erhalt des  Cafés „Süßes Löchle“. Mehr als  25 Jahre  war er stellvertretender Obermeister der Konditorinnung im Ortenaukreis und im Landesverband. Burger war Gründungsmitglied und zweiter Vorsitzender im Förderverein des Alten- und Pflegeheims Spital. Besonders hervorgehoben wurde sein Engagement in der Kommunalpolitik als CDU- Gemeinderat, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion und  ehrenamtlicher Stellvertreter des Oberbürgermeisters. 2014 erhielt Hermann Burger bereits die silberne Ehrennadel des Städtetags.
Als Allgemeinarzt in Reichenbach hat Karlheinz Himmelsbach es als seine Pflicht angesehen, Familien in Lahr und im Schuttertal bei Konflikten zu helfen. „Sie waren Landarzt aus Leidenschaft“, sagte  der Oberbürgermeister über das Wirken in 45 Jahren. Zudem war  Her als Bereitschaftsarzt im DRK-Ortsverband Reichenbach-Kuhbach tätig und betreute 25 Jahre die Herzgruppe Seelbach. 

Für eine engagierte Vereinsarbeit wurde Norbert Klein gewürdigt. Nach seiner sportlichen Laufbahn als Leichtathlet  war er seit 1993 im Lahrer Alpenverein aktiv. Er hat die Familiengruppe gegründet, war  Jugendleiter  und von  2009 bis 2021 Vorsitzender. Als Lokalhistoriker engagiert sich der pensionierte Polizeibeamte in der Regionalgruppe Geroldseckerland im Historischen Verein Mittelbaden und in den Fachgruppen „Lahrer Geschichte“ und „Jüdische Geschichte in der Ortenau“,  er führt Exkursionen, verfasst Berichte und hält Vorträge, unter anderem  zur Lahrer Stadt- und Militärgeschichte.  Klein sei ein ausgewiesener Kenner der Stadt  sowie der Geschichte des Nationalsozialismus, ein „Erinnerer und Mahner“.   

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