Friesenheim

Viele Sieger des Blumenschmuck-Wettbewerbs ausgezeichnet

Autor: 
Walter Holtfoth
Lesezeit 3 Minuten
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21. Oktober 2019

Viele Sieger gab es beim Blumenschmuck-Wettbewerb in der Friesenheimer Sternenberghalle. ©Walter Holtfoth

Der Blumenschmuckwettbewerb 2019 in Friesenheim fand am Freitagabend einen würdigen Abschluss in der Friesenheimer Sternenberghalle. Sechs von 138 Teilnehmern schafften sogar mehr als die möglichen zehn Punkte.

Die Gemeinde Friesenheim bedankte sich bei allen Teilnehmern der Traditionsveranstaltung aus Friesenheim und Schuttern mit Unterstützung des Obst- und Gartenbauvereins. Dieser bildete letztendlich auch die Jury, welche für die Bewertung und Punktevergabe der insgesamt 138 Vorgärten in den zurückliegenden Monaten in der Gemeinde unterwegs war. 

Bewertet wurde ausschließlich das Erscheinungsbild, der von außen einsichtbaren Grundstücke mit ihren Gärten. Der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Lothar Fühner betonte, dass dies bereits seit 1967 in Friesenheim so gehandhabt wird. „Mit dem Fahrrad fahren wir die Ortschaften ab,“ erzählt Fühner dem Lahrer Anzeiger. 

Wetter-Kapriolen

Auch im zurückliegenden Jahr haben die Kleingärtner mit den Kapriolen des Wetters zu kämpfen gehabt, so der Vorsitzende. Nach anfänglich nassem und zu kühlen Jahresbeginn, habe dann der frühe und heiße Sommer für viel Pflegeaufwand gesorgt. 
Charlotte Schubnell betonte in ihren Grußworten, die sie für den verhinderten Bürgermeister Erik Weide als seine Stellvertreterin an die Gäste richtete, dass es eine Freude sei, die Früchte der Arbeit der teilnehmenden Familien zu sehen.

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Gerade in der heutigen Zeit sei es wichtig den Steinwüsten in den Vorgärten ein Kontra zu bieten. Was wäre eine Gemeinde ohne Blumenschmuck, fuhr sie fort und betonte, dass auch der Fensterschmuck mit blühenden Blumenkästen die Augen der Besucher Friesenheims zum Leuchten bringen können. 

Annerkennungspräsent

Schubnell begrüßte im Laufe des Abends auch Kurt Stiefel aus Ottenheim. Der ehemalige Finanzvorstand der Herrenknecht AG hat sich für ein „befriedigendes Hobby“ für seine Zeit als Privatier entschieden und so stellte er seine Arbeitskraft der Landesgartenschau Lahr als Gästeführer zur Verfügung. Eine Tätigkeit die ihn voll und ganz ausfüllte, wie er in der Einleitung zu seinem Dia Vortrag „Landesgartenschau Lahr – Was war und was ist“ betonte. In diesem ließ Kurt Stiefel noch einmal die kompletten Monate des für jeden Menschen mit Hang zum grünen Daumen wichtigsten Ereignisses, Revue passieren. 

Der Abend wurde umrahmt durch eine Kleinbesetzung des Musikzugs Friesenheim. Dirigent Erich Huck war genauso verhindert wie der Schlagzeuger und andere Mitmusiker. Dieser Umstand machte der Leistung von den anwesenden acht Musikern keinen Abbruch. „Die Fischerin vom Bodensee“ war ebenso zu hören wie ein Schlagermedley in dem Udo Jürgens legendäres „Ich war noch niemals in New York“ zum Mitsummen animierte. 

Natürlich gab es beim Blumenschmuckwettbewerb  auch Sieger, die alle mit einem Anerkennungspräsent der Gemeinde Friesenheim ausgezeichnet wurden. Pflanzen durften sich die Preisträger nach ihren, von der Jury erhaltenen Punkten, aussuchen. Sechs Teilnehmer wurden in diesem Jahr mit mehr als zehn möglichen Punkten ausgezeichnet. Unter den anwesenden 75 von 138 Teilnehmern ging niemand ohne Preis nach Hause.

Info

Die Gewinner mit den meisten Punkten

Helena Herzog, Siegfried Hertenstein, Bernhard Baumann, Hannelore Lang, Helmut Wetterer und Ursula Siefert (alle Friesenheim) erreichten 10,1 Punkte. Edmund Haid und Cacilia Mussler (beide Schuttern) freuen sich über zehn Punkte. Roland Herzog (Friesenheim) und Tanja Sperling (Schuttern) bekamen 9,8 Punkte, Judith Braun, Irmgard Ernst, Bianca Eichner, Herbert Bähr und Adolf Ebding (alle Friesenheim) 9,6 Punkte.

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