Friesenheim - Schuttern

Volleyball im diesjährigen Friesenheimer Ferienprogramm

Autor: 
Wolfgang Schätzle
Lesezeit 2 Minuten
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04. September 2018

Am Netz brachten die Teilnehmer vollen Einsatz und zeigten ihr Können. ©Wolfgang Schätzle

Volleyball spielen begeisterte. Das drittletzte Ferienprogramm der Gemeinde Friesenheim für diesen Sommer fand am Montag in der Schutterner Offohalle statt.
 

Seit über zehn Jahren bereits ist die Volleyball-Abteilung des TV Friesenheim unter der Regie von Angelika Ehret beim Friesenheimer Ferienprogramm dabei. Und gestern, Montag, war es wieder soweit. 
Es war zugleich das drittletzte Angebot in den nun zu Ende gehenden Sommerferien. In den ganzen Jahren kamen immer zwischen sechs und zwölf Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren. Das Interesse sei immer variabel gewesen, mal Obergrenze, mal Untergrenze, mal zwischendrin, so Angelika Ehret, gegenüber dem Lahrer Anzeiger. Gestern war es mal wieder die Untergrenze. 

Aber jene sechs Kinder, die in die Schutterner Offohalle gekommen waren, hatten Riesenspaß und zeigten durchaus großes Interesse an der für sie weitgehend noch unbekannte Sportart. Und genau das soll dieses Ferienangebot auch – Interesse bei Kindern und Jugendlichen beim Volleyball wecken. Weshalb dieses Angebote auch immer wieder für Einsteiger und Neugierige ausgeschrieben wurde. »Für die meisten ist es das erste Mal, dass sie mit einem Volleyball in Kontakt kommen«, erklärte Ehret gegenüber dem Lahrer Anzeiger. 

Voller Euphorie

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Und an Neugier ließ es die zehnjährige Enja aus Heiligenzell wahrlich nicht fehlen. Auch Philipp (11) aus Friesenheim war mit voller Euphorie beim Volleyball spielen dabei. Er könnte sich auch durchaus vorstellen mal ins Training reinzuschnuppern. Doch bevor gegeneinander in zwei Dreier-Teams gespielt werden konnte, waren erst einmal etliche Übungen angesagt. Vor allem pritschen und baggern galt es immer und immer wieder, möglichst drei Mal hintereinander ohne dass der Ball zu Boden fiel. Bei allen Sechs war der Ergeiz gepackt und letztlich schafften es auch alle mindestens einmal dreimal hintereinander den Ball zu baggern und so weiter. 

Auch Aufschläge wurden geübt. Erst danach ging es ans Netz beziehungsweise aufs Spielfeld. Letzteres wurde zunächst reduziert, es wurde nur bis an die Drei-Meter-Linie gespielt. Da kriegt man doch keinen Ball rein, meinte Philipp mit Blick auf das für ihn mächtige Netz. Aber er schaffte es, so wie alle. 

Angelika Ehret schaffte es mit ihren beiden jugendlichen Assistentinnen Lara und Vanessa in den zweieinhalb Stunden die Kinder für das Volleyball zu begeistern. Manch eines der Kinder dürfte sicherlich nach den Ferien mal in Training vorbeikommen.

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