Schwanau - Ottenheim

Was für ein Fest - 60 Jahre Akkordeonclub Ottenheim

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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16. April 2018
: In seiner Feier ehrte der ACO Mitglieder für 60 Jahre Helma Beckmann, Heinz Betz, Kurt Blümle, Walter Braun, Helga Bühler, Monique Deissig, Horst Frenk, Eva Heimburger, Martha Heimburger, Günther Heimburger, Günter Heitz, Irmgard Jundt, Franz Lehmann, Fritz Marx, Annemarie Matthis, Eberhard Maurer, Heinz Maurer, Kurt Maurer, Werner Maurer, Günter Metzger, Elisabeth Oberle, Erna Oberle, Rudolf Oberle, Kurt Reichart, Hans Reitter, Adalbert Schäfer, Gerda Schäfer, Hedwig Schlenker, Heinrich Stolz, Heinz Stol

(Bild 1/2) : In seiner Feier ehrte der ACO Mitglieder für 60 Jahre Helma Beckmann, Heinz Betz, Kurt Blümle, Walter Braun, Helga Bühler, Monique Deissig, Horst Frenk, Eva Heimburger, Martha Heimburger, Günther Heimburger, Günter Heitz, Irmgard Jundt, Franz Lehmann, Fritz Marx, Annemarie Matthis, Eberhard Maurer, Heinz Maurer, Kurt Maurer, Werner Maurer, Günter Metzger, Elisabeth Oberle, Erna Oberle, Rudolf Oberle, Kurt Reichart, Hans Reitter, Adalbert Schäfer, Gerda Schäfer, Hedwig Schlenker, Heinrich Stolz, Heinz Stolz, Martha Stolz, Werner Wenz, Ursel Westermann, Martha Ziegler, Claus Zipf, Gerhard Zipf; für 50 Jahre Walter Stolz, Jenny Müller, Georg Glaser; für 40 Jahre Helga Bohlig, Wolfgang Hall, Robert Krämer, Kurt Oberle, Bernd Sailer, Frieda Schäfer, Horst Schäfer. Ehrenmitglieder wurden Nicole Hensel, Fabian Hensel und Regina Baur. ©Thorsten Mühl

60 Jahre sind kein »klassisches« Vereinsjubiläums. Der Akkordeonclub Ottenheim nutzte dennoch die Gelegenheit, am Sonntag seiner »Gründergeneration« mit einer gemütlichen Ehrungsfeier Anerkennung und Dank zu zollen.

Jubiläen klassischer Art – wie für 50 oder 100 Jahre – werden auf Vereinsebene in der Regel groß gefeiert. Der Akkordeonclub Ottenheim (ACO) wich von dieser Schiene allerdings zum 60-jährigen Bestehen ab. »Wir wollten zu diesem Anlass ganz bewusst nicht zu groß werden, auch keine Gastvereine einladen, sondern alles im internen Rahmen bewahren«, erläuterte Vorsitzender Jens Blümle am Sonntagnachmittag im Gespräch mit dem Lahrer Anzeiger. Dennoch fand eine Ehrungsfeier statt, in deren Rahmen Anerkennung, vor allem aber auch ein riesiges Dankeschön zum Ausdruck gebracht wurde. Der ACO bedankte sich bei seiner »Gründergeneration«, die in jungen Jahren den Verein auf die Beine stellten, ihm bis heute eng verbunden geblieben sind.

Weite Anreise

»Ich finde es sehr beeindruckend, in welch großer Zahl heute Gäste zu uns gekommen sind, sogar zum Teil von sehr weit her. Das zeigt uns, die wir heute in der Verantwortung stehen, welch ein familiäres, enges Verhältnis unsere Mitglieder, Freunde und Gönner zum ACO besitzen«, freute sich Blümle. Beispielhaft stand etwa Kurt Reichart dafür: Er reiste eigens aus der Schweiz an und war nicht der Einzige in dieser Wertschätzung. Entsprechend gut gefüllt zeigten sich die Besucherreihen im evangelischen Gemeindehaus. Auf ein reichhaltiges Rahmenprogramm hatten die Verantwortlichen bewusst verzichtet. Neben den Ehrungen bildeten gemütlicher Austausch untereinander und das entspannte Miteinander den roten Faden des Nachmittags. Zur Begleitung spielte zunächst das ACO-Orchester unter Leitung von Werner Stiefel einige Stücke. Darunter fielen beispielsweise der Marsch »Böhmischer Traum« oder auch »Auf der Autobahn«.

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Damit aber nicht genug der musikalischen Unterhaltung, denn mit einer Überraschung wusste der ACO außerdem noch aufzuwarten. Die noch lebenden sieben Mitglieder des Gründungsorchesters fanden sich zusammen, um spontan ein paar Stücke zum Besten zu geben. Dabei kamen neben modernen Akkordeons in einigen Fällen auch traditionelle Handorgeln zum Einsatz. »Man sieht, solch eine Investition reicht vielfach ein Leben lang«, merkte Jens Blümle in seiner Ankündigung staunend an. Im Anschluss zeigten Fritz Marx, Hilmar Heitz, Eberhard Maurer, Dieter Grimm, Helmut Völker, Kurt Reichart und Heinz Stolz, dass sie nach wie vor als aufeinander abgestimmte Einheit bestens harmonieren. Unter anderem konnten die begeisterten Zuhörer dies beim Stück »Der Sonne entgegen« ablesen. 

»Würdiger Rahmen«

Angetan vom Können der Gründerspieler zeigte sich Werner Stiefel. Der ACO-Dirigent genoss die Atmosphäre der Feier, die zunächst beim Spielen mit den eigenen Aktiven entspannt vonstatten ging und durch das Gründungsorchester eine weitere Aufwertung erfuhr. »Das ist ein mehr als würdiger Rahmen, um einen solchen Vereinsgeburtstag zu begehen. Hier begegnen sich Vergangenheit und Gegenwart, um das gemeinsam Gestaltete zu würdigen«, sagte Stiefel beeindruckt, auch angesichts der großen Besucherresonanz.

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