Friesenheim - Heiligenzell

Was Heiligenzell zum Verkehrskonzept sagt

Autor: 
Walter Holtfoth
Lesezeit 2 Minuten
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14. Februar 2020

Innerorts in Heiligenzell soll künftig flächendeckend Tempo 30 gelten. ©Walter Holtfoth

Wenn es nach dem Verkehrskonzept geht, soll innerorts in Heiligenzell Tempo 30 kommen. Im Ortschaftsrat wurden die vorgeschlagenen Maßnahmen besprochen und eines ist sicher: Um ein Überwachung wird man nicht drum herum kommen.

Ortsvorsteherin Brigitta Schrempp hat in der Sitzung des Ortschaftsrats am Mittwochabend drastische Maßnahmen im ruhenden und fließenden Verkehr in Heiligenzell angekündigt. An und für sich standen laut Tagesordnung nicht viele Themen an. Einzig in der Erklärung des Verkehrskonzepts und den dazugehörigen Maßnahmen waren Schwerpunkte zu erkennen.  

Immer wieder wurde in der Sitzung des Ortschaftsrates die Bezeichnung „beratungsresistente Mitbürger“ von Schrempp genannt. Bei der Vorstellung konkreter Maßnahmen des ausgearbeiteten Verkehrskonzeptes für Heiligenzell erläuterte Schrempp insbesondere den Bereich des Ortseinganges aus Richtung Oberweier. Hier soll eine Geschwindigkeitsmessanlage die Verkehrsteilnehmer auf das tatsächlich gefahrene Tempo hinweisen und somit beim Kindergarten für Entlastung sorgen. Generell ist für Heiligenzell geplant, die Geschwindigkeitsregelung aufeinander abzustimmen. Das soll mit Blick auf eine flächendeckende Tempo-30-Zone innerorts beinhalten. Die Gewerbegebiete seien davon allerdings ausgeschlossen. In das Verkehrskonzept eingebunden ist auch das Parkraumkonzept für den Ortsteil. Hier müsse eine Informationskampagne für geltende Regeln in Betracht gezogen werden. Mit Blick auf einige Verkehrsteilnehmer und Einwohner sei dies wohl unumgänglich, wie auch die konsequente Überwachung und Sanktionierung durch den Gemeindevollzugsdienst. Außerdem wird darüber nachgedacht, das Gehwegparken bei breiten Gehwegen zu erlauben. So soll sich die Situation rund um das Thema Parken zukünftig entspannen. 

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Zu schnell unterwegs

Ortschaftsrat Thomas Manach (Freie Wähler) wollte in einer Zwischenfrage wissen, ob der Gemeindevollzugsdienst dann auch die Kontrolle in den Stunden absolviere, an denen die Menschen zuhause sind. „Es macht wenig Sinn vor Ort zu sein, wenn alle zur Arbeit gehen.“ Schrempp betonte, dass es diesbezüglich sicherlich Gesprächsthemen gibt. Generell soll laut Verkehrskonzept auch die Durchsetzung geltender Regeln verfolgt werden. Passend dazu meldeten sich anschließenden in der Frageviertelstunde einige Heiligenzeller Bürger  zu Wort. Sie sahen die Mängel gerade im schnellen Fahren und im regelwidrigen Parkverhalten. 

Die Ortsvorsteherin wiederholte den Willen der Verwaltung, konsequent durchzugreifen. Auch habe das Landratsamt Ortenaukreis viele neue Mobile Messstationen angeschafft, von denen der eine oder andere auch in Heiligenzell zum Einsatz kommen soll. Mit Blick auf beratungsresistente Mitbürger sei das wohl der einzige Weg, nachhaltig zum Erfolg für alle zu kommen.

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