Lahr

Wofür hat die Stadt bohren lassen?

Autor: 
Redaktion
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17. Juni 2014

(Bild 1/2) Variante eines Sees in den Stegmatten. ©Club L94

Lahr (red/egg). Der Lahrer Linken-Stadtrat Lukas Oßwald legt in Sachen Stegmatten-See nach und nimmt in einem Brief an Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller (SPD) Bezug auf eine Gemeinderatssitzungsunterlage vom 4. Dezember 2013. Dort ist die Rede von einer ersten Bohrung bereits im August 2010.

Folgende Fragen hätte Oßwald gern beantwortet: »Ist bei einem derart schwierigen Untergrund zeitnah intensiver untersucht worden? Wenn ja, wann genau und mit welchen genauen Ergebnissen? Wenn nicht, warum nicht?« Aus »grob steinigen Kiesen« könne man keinen See finanzieren, kritisiert Oßwald. »Eine Deckschicht von 3,80 Metern auf 3,5 Hektar zu entfernen, kostet Unsummen, das weiß jeder Tiefbauingenieur.« Oßwald möchte wissen: »Warum wurden, wider besseren Wissens, die Kosten für den See so lange auf viel zu niedrigem Niveau (1,5 Millionen Euro) geplant?«

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Auf eine Anfrage in der Gemeinderatssitzung vom 9. Dezember 2013 habe man ihm geantwortet, die Bodenuntersuchungen hätten sich nur auf die Brückenplanungen bezogen. Lukas Oßwald: »Das war offensichtlich nicht richtig.«
Oßwald stellt auch den Brückenbau in Frage: Für eine dauerhafte Instandhaltung müssten fünf Prozent der Bausumme pro Jahr aufgebracht werden. Das wären laut Oßwald 250 000 Euro. »Wo sind diese Kosten eingeplant?«, will er wissen. »In vielen Publikationen zu Landesgartenschauen wird immer wieder die Notwendigkeit einer Nachnutzungskonzeption betont, wenn so ein Projekt wirklich gelingen und von dauerhaftem Nutzen sein soll. Dazu gehören insbesondere die klare Auflistung der Folgekosten für die Instandhaltung der Anlagen. Gibt es eine solche Konzeption für den Bereich Stegmatten und Brücke?«

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