Friesenheim - Schuttern

So zünftig war's beim zehnten Oktoberfest in Schuttern

Autor: 
Wolfgang Schätzle
Lesezeit 3 Minuten
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09. September 2018
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Der Name ist Programm: Mit einer Stimmungs- und Partyband aus Bayern zog am Samstagabend im wahrsten Sinne »Bergluft« in die Schutterner Offohalle ein. ©Wolfgang Schätzle

Der Oktober lässt noch auf sich warten aber die ersten Oktoberfeste sind schon vorüber. Am Samstag kamen wieder zahlreiche Zeltfest-Liebhaber in die zum weiß-blauen Bierzelt umfunktionierte Offohalle.

Am Samstag wurde es in der Offohalle wieder so richtig voll. Zum zehnten Mal lud die Feuerwehrabteilung Schuttern zu einem Oktoberfest ein – das seit nunmehr vier Jahren in der Halle stattfindet. Dabei verwandelt sich die Offohalle zu einem bayerischen Oktoberfest-Bierzelt. Diese Zelt-Atmosphäre ist das Markenzeichen des Fests schlechthin. 

Auch in diesem Jahr bildeten sich zunächst wieder Schlangen vor dem Eingang. Bis um acht war die Halle voll. Genau zum richtigen Zeitpunkt, denn zum Zehnjährigen präsentierte die Feuerwehrabteilung eine neue Musikformation: Nicht die in der Region bekannten »Original Filter-Länder« standen auf der Bühne, sondern eine Stimmungs- und Partyband aus Bayern. Mit ihr zog sozusagen »Bergluft« in die Halle ein. Alle Musiker der Formation sind in den Bergen geboren und erleben Bergluft im Alltag, wenn sie mal nicht gerade auf Tour sind. 

Das kraftvolle Lebensgefühl, ein Ausdruck grenzenloser Leidenschaft für das Leben und die Musik, bringen die sieben Jungs dann auch auf die Bühne mit. So liegt es nahe, dass sich die Formation »Bergluft« nennt und schnell zogen die Musiker das Schutterner Publikum in ihren Bann, heizten die Stimmung ein und setzten dem weiß-blauen Ambiente mit ihrem bayerischen Dialekt quasi noch ein I-Tüpfelchen obendrauf. Die Schutterner Offohalle glich wahrlich einem bayerischen Oktoberfest. 

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Dirndl und Lederhose

Und darin dominierten am Samstagabend natürlich wieder die Mädchen und Frauen mit ihren bunten Dirndl und die Jungs und Burschen in ihren Lederhosen. Die wenigen »gewöhnlich gekleideten« Gäste, konnten es sich erst einmal bei Haxen, Weißwurst und Oktoberfestbier im Maßkrug so richtig gut gehen lassen. Die Stimmung war prächtig und die beiden Macher Marco Lippmann und Jan Mieth, zugleich die Führungsspitze der Schutterner Wehr, waren vollauf zufrieden. 

So mancher Sitzplatz wurde im Verlauf des Abends wieder zu einem Stehplatz. Die Tische wurden nämlich auf die Bänke gestellt, das hat mittlerweile fast schon Tradition bei den Oktoberfest-Feiernden. Andere fanden sich nur noch auf der Tanzfläche wieder. 

Bis weit nach Mitternacht heizte die Stimmungs- und Partyband »Bergluft« den Gästen, die nicht nur aus Schuttern und Umgebung kamen, ein. Das Fest hat sich in der Region mittlerweile herumgesprochen, so dass sich zahlreiche Vertreter der »Weißwurst-Fraktion« auch aus dem Kinzigtal, dem Schuttertal und aus den Riedgemeinden am Samstag in Schuttern zum feiern einfanden. Und viele waren sich einig. Es sei einfach jedesmal klasse – die Stimmung und das Ambiente, weshalb man auch im nächsten Jahr wiederkommen möchte.

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