In Ichenheim

2000 Besucher kamen zur 10. Löwen-Art

Autor: 
Hans Weide
Lesezeit 3 Minuten
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19. Juli 2019

Auf der Bühne der Löwen-Art – das Frauen-A-cappella-Sextett die »Giselas«. ©Hans Weide

Das kleine Jubiläum, die 10. Löwen-Art, bot rund um den Löwen in Ichenheim ein faszinierendes Festival für alle Besucher. Insgesamt 2000 schauten sich das an.
 

Die Löwen-Art ist eine Kulturveranstaltung, bei der Kunstproduktionen vorgestellt werden und Künstler auftreten. Wie das in der Praxis aussieht, konnte man am Sonntag in und um den Löwen in Ichenheim erleben. Es war die zehnte Veranstaltung dieser Art, und somit durften die Veranstalter, der Kulturverein Läwe im Lewe und die Gemeinde Neuried ein kleines Jubiläum feiern. Den würdigen Rahmen dazu bildeten weit mehr als 2000 Besucher aus der gesamten Region, denn die Veranstaltung ist inzwischen zu einer bekannten Adresse für Liebhaber von allen nur denkbaren Kunstrichtungen geworden. 

Großes Angebot

Dazu gehörten 50 Kunsthandwerker, die zum Teil das Herstellen ihre Gegenstände vor Ort demonstrierten, mit einem fast nicht überschaubares Angebot aus ihren Werkstätten. Alle nur denkbaren Kunstrichtungen, vor allem auf dem Gebiet des Handwerks von Töpfern, Weben, Schneidern, Arbeiten aus Holz, Metall oder Glas, bis hin zum Basteln und Malen, waren dabei vertreten. Besonders auffällig war eine riesige Holzskulptur des Steinacher Künstlers Michael Steigerwald, vor der sich immer wieder die Besucher versammelten.

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Zudem konnte man auch unter der fachkundigen Anleitung eines Ausstellers viele Kunstgegenstände selbst herstellen oder sich Anregungen dafür einholen. 

Für Unterhaltung – und auch dies im Rahmen eines vielfältigen Angebots – sorgten auf Freilichtbühnen außerhalb des Löwen oder auf der Bühne im Ballsaal Musikensembles und Artisten. Los ging’s mit dem Trio »Sax’n Tuba«. Der Name steht für Werner Englert (Tenorsaxofon), Matthias Stich (Altsaxofon) und Jörgen Welander (Tuba). Unter der Überschrift Jazz-Choreografie deckten sie ein breites Spektrum von verschiedenen Jazzrichtungen über Pop und Rock bis hin zu Klezmermelodien ab. Zwei Stunden später agierten die »Giselas«, ein Frauen-A-Cappella-Sextett, auf dieser Bühne. Ihr Programm »Reise mit Meise«, eine Mischung aus Gesang, Schauspiel und turbulenter Comedy, begeisterte das Publikum im komplett besetzten Saal. 

Das Musikprogramm endete am Abend mit der »Desirée Lobé Band«. Das nach der Sängerin genannte Ensemble präsentierte Stücke aus Pop, Rock und Soul, wobei Lobé von den Instrumentalisten Markus Westermann, Gitarre, Timo Wendling, Drums und Wolfgang Kininger Bass begleitet wurde. Vor allen Dingen für die Kinder waren zur Mittagszeit die beiden Clowns Bernd Schwarte und Fabian Flender eine Attraktion. Ihre humoristischen Darbietungen, eine Mischung zwischen kindlichen und tapsigen Bewegungen und Akrobatik war auch für ihre Eltern sehenswert.

Zweimal in verschiedener Besetzung trat das »artistiktheater magic« auf einer kleinen improvisierten Bühne im Hof des Löwen auf. Mit und ohne Gerät brachten sie ihr Publikum durch ihr artistisches und comedyhaftem Varieté zum Erstaunen und Lachen. Im Pfarrhaus nebenan waren Porträts und Landschaftsfotografien zu bewundern. 

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