Versteigerung am Bahnhof

205 Euro für eine Fahrrad-Rarität

Autor: 
Ines Schwendemann
Lesezeit 2 Minuten
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03. August 2021
Am Bahnhof wurden am Freitag wieder viele Fundräder versteigert.

Am Bahnhof wurden am Freitag wieder viele Fundräder versteigert. ©ULRICH MARX

55 Fahrräder hat Manfred Eckstein bei der Fundradversteigerung am vergangenen Freitag unter den Hammer gebracht.

Die Auktion, die nun nach 21-monatiger Zwangspause wieder im Bahnhof Offenburg stattfinden konnte, lockte einige Interessenten an, berichtet Eckstein. 80 Räder, die mindestens drei Monate im Offenburger Bahnhof hinter sich gebracht haben müssen, standen zur Auswahl. Dass nicht alle an den Mann oder die Frau kamen, erklärt sich der Service-Mitarbeiter und Auktionator mit der Pandemie, denn „in den vergangenen Jahren kamen immer alle Räder weg“.

Kurzfristiger Termin

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„Es war deutlich ruhiger als sonst“, erzählt Eckstein. Er geht davon aus, dass zum einen die Ängste vor einer Ansteckung die Bieter abgeschreckt haben – „dabei konnten wir in der Halle wunderbar lüften, und das Hygienekonzept hat auch funktioniert.“ Zum anderen sei der Termin erst sehr kurzfristig genehmigt worden. „Drei Wochen vorher konnten wir über die Auktion am Bahnhof informieren“, erklärt er.

Normalerweise informiert er bereits drei Monate im Voraus mit Aushängen über die Fundradversteigerung. Und hinzu kommt noch: „Es ist Ferienzeit, viele sind im Urlaub oder müssen am Freitagmittag arbeiten.“ Rund 200 Räder waren in den vergangenen Monaten im Offenburger Bahnhof gestrandet. Die 25 Fahrräder, die übrig geblieben sind, kommen mit rund 80 weiteren erneut auf den Auktionstisch. „Wir planen eine weitere Aktion im September.“ Dann soll die Versteigerung aber aus genannten Gründen an einem Samstag stattfinden. „Die Nachfrage ist auf jedenfall da“, bekräftigt Eckstein.

Den höchsten Preis konnte er am Freitag für ein Mountainbike der Marke Zündapp erzielen. 205 Euro standen am Ende fest. „Da gab es einige, die das wollten“, berichtet Eckstein. Auch für ihn sei es etwas Besonderes gewesen: „Ich glaube, ein Zündapp-Fahrrad hatte ich noch nie auf dem Tisch. Das ist eine Rarität“, erklärt er. Aber auch über Schnäppchen konnten sich einige Käufer freuen: „Die günstigsten Räder gingen für zwei Euro weg.“

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