Am 27. und 28. Januar

3200 Hästräger beim Reblandtreffen in Rammersweier erwartet

12. Januar 2018
&copy Thorsten Mühl

Am letzten Januar-Wochenende steht Rammersweier ganz im Zeichen des Reblandtreffens. 82 Zünfte mit rund 3200 Hästrägern werden zum großen Festumzug erwartet. Die Verantwortlichen gaben Einblicke ins Konzept.

Die Vorbereitungen der Rammersweierer Narrenzunft Wolfonia laufen auf Hochtouren. Grund ist das am 27. und 28. Januar stattfindende Reblandtreffen, für das der Rebort alle fünf Jahre Veranstaltungsort ist.

Herzstück der Feierlichkeiten des Treffens, das seit 37 Jahren seitens der Reblandzünfte im Wechsel ausgerichtet wird, ist der große Festumzug am Sonntagnachmittag, 28. Januar. Zu diesem, aber auch anderen Themen haben die Verantwortlichen der Zunft vorab bereits in einem Zwischenbericht informiert.

Ab morgen, Samstag, wird das Dorf dekoriert, ab Samstag, 20. Januar, die Turn- und Festhalle. Das Festwochenende startet am Samstagabend, 27. Januar, mit dem großen Zunftabend in der Halle, rund 3000 Besucher werden erwartet. 

Das Festareal am »Pflenzinger« wird eingezäunt, um ein beliebiges Kommen und Gehen der Besucher sowie übermäßigen Alkoholkonsum zu unterbinden. Durch die Einzäunung soll verhindert werden, dass das Gelände zwischenzeitlich verlassen wird, um woanders Alkohol zu trinken und dann wieder zurückzukehren. 

Der Eintritt zum Zunftabend wird erst ab 18 Jahren gestattet, Ausweis- und Taschenkontrollen gehören dazu. Außerdem sorgen Polizei und 13 Sicherheitskräfte für die Sicherheit. Es gilt die Regelung eines »One-Way-Tickets«, was bedeutet: Wer Eintritt bezahlt, das Areal aber zwischendurch verlässt, wird beim Eintritt erneut zur Kasse gebeten. 

Partyzelt auf dem Hof

Das Programm wird von den Zünften gestaltet und ist auf etwa zweieinhalb Stunden kalkuliert. Auf dem Hof der Grundschule wird ein großes Partyzelt errichtet, örtliche Vereine wie Fußballer, Musikverein und Akkordeon-Spielring sind mit Ständen vertreten. Nicht zu vergessen die beliebte »Wolfbar« der Wolfonia im Clubraum. 

Offizielles Ende der Feierlichkeiten wird gegen 2 Uhr sein.Am Sonntagmorgen werden um 10.30 Uhr Narrendorf und Straußenwirtschaften eröffnet, wobei sich die örtlichen Vereine und Gruppierungen einbringen wollen. Außerdem wird zum Zunftmeisterempfang geladen.

 »Auf Gastpräsente wird dieses Jahr ganz bewusst verzichtet, wir Narren spenden an den Klinik-Clown des Klinikums«, erläutert Zunftgeselle Gregor Uhl.

Großer Festumzug am 28. Januar

Um 13 Uhr formiert sich der große Festumzug (Bereich Inselstraße/Weierbächle/Heizengasse), zu dem sich 82 Zünfte mit rund 3200 Hästrägern aus ganz Baden-Württemberg angemeldet haben. 

Gegen 14 Uhr startet das Geschehen, gerechnet wird mit einer Dauer von zwei bis zweieinhalb Stunden. Die Umzugsstrecke umfasst Weinstraße, »Pflenzinger« und endet auf dem Festareal. 

Im Anschluss klingt das Wochenende mit närrischem Treiben auf dem Festgelände aus. Das Sicherheitskonzept beinhaltet, dass der »Pflenzinger« zwischen Samstag, 27. Januar, 15 Uhr, und Sonntag, 28. Januar, 3 Uhr, komplett gesperrt ist. 

Zu beachten ist, dass kein Linienbusverkehr stattfindet. Am Sonntag wird die Weinstraße ab dem Kreisverkehr zwischen 10 und 18 Uhr gesperrt, im Bereich Riedhalde/Laubenbergstraße gilt außerdem am Samstag und Sonntag ein beidseitiges Parkverbot wegen Sicherstellung der Rettungswege.

Autor:
Thorsten Mühl

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