Weiterführende Schule

5. Klasse: So sehen die Anmeldezahlen in Offenburg aus

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28. Mai 2020

Die Gemeinschaftsschule in Hohberg. ©Archivbild: Ulrich Marx

Die Anmeldung der Fünftklässler für die weiterführenden Schulen in Offenburg ist gelaufen. Wir haben nachgefragt, in welche Schule es die meisten Grundschüler zieht.

Mehr als 780 Grundschüler wechseln im September in Offenburg auf eine weiterführende Schule. Doch welche Schule ist am gefragtesten? Das Offenburger Tageblatt hat in den Schulen die Anmeldezahlen abgefragt, und eines ist klar: Das Schiller-Gymnasium ist erneut der Spitzenreiter – obwohl dort die Anmeldezahlen gesunken sind.

 „Wir haben dieses Jahr 115 Anmeldungen und damit ab September vier Klassen. Im Vorjahr waren es 135 Anmeldungen“, sagt Schulleiter Manfred Keller. Grund zur Traurigkeit gibt es für Keller nicht. „Es ist auch so, dass die Gesamtzahl der Anmeldungen dieses Jahr geringer ist.“ 

Dicht auf den Fersen des „Schiller“ ist das Oken-Gymnasium. Waren es 2019 noch 85 Anmeldungen, sind es dieses Jahr 92. „Ich hoffe, dass der Trend so weitergeht. Im Vergleich zum letzten Jahr haben wir mit den Anmeldezahlen eine Klasse mehr“, sagt Stefan Joost, Schulleiter des Oken-Gymnasiums. 

Deutlich zugelegt

Es sind mit 74 Anmeldungen zwar weniger als im Vorjahr (86), doch seit Susanne Self-Prédhumeau vor zwei Jahren an das Grimmelshausen-Gyymnasium als Schulleiterin kam, legt das „Grimmels“ deutlich zu. 2018 hatte die Schule nur 56 Anmeldungen. Self-Prédhumeau kann nur mutmaßen, wenn es um die Gründe dafür geht: „Es ist schwer nachzuvollziehen. Manchmal haben wir von einer Grundschule gar keine Anmeldung und im nächsten Jahr sind es sieben oder acht.“  

Mittlerweile eingependelt haben sich die Anmeldezahlen der Klosterschulen. „Wir haben im nächsten Schuljahr im Gymnasium zwei Klassen mit 30 und 29 Schülern“, sagt Schulleiter Wilfrid Arens. Dazu kommen drei Realschulklassen mit 27 Schülern, wobei eine Klasse mit 28 Mädchen bereits plant, später auf das Aufbaugymnasium zu gehen. „Die Zahlen sind stabil. Jedes Jahr haben wir diese fünf Klassen.“

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Stabil sind die Zahlen auch in der Erich-Kästner-Realschule. 46 Anmeldungen liegen vor. „Somit haben wir zwei Klassen. Ab der siebten Klasse fahren wir meist dreizügig, weil viele Schüler vom Gymnasium zu uns kommen“, betont Schulleiterin Sabina Wadenpohl. Ein Grund für diese Entwicklung sei, dass die Eltern häufig nicht der Grundschulempfehlung folgten. 

Diese Erfahrung hat auch Christof Herrmann gemacht. Doch mittlerweile merkt der Schulleiter der Gemeinschaftsschule Hohberg, dass sein Konzept ankommt. „2018 hatten wir 42 Anmeldungen, 2019 waren es 52 und dieses Jahr sind es 82.“ Das Einzugsgebiet der Schule erweitert sich ständig – mittlerweile kommen aus sechs bis acht Gemeinden die Schüler. „Mit den Anmeldungen kommen wir auf drei Klassen, die zudem relativ groß sind. Viel mehr Kapazität haben wir also nicht mehr.“

Auch in der Sommerfeldschule Windschläg/Weier ist es nicht mehr so, dass die meisten Viertklässler der Grund- und Werkrealschule in die fünfte Klasse übergehen. „Unsere Fünftklässler kommen von bis zu acht anderen Grundschulen“, sagt Leiterin Bettina Deutscher. Die Anmeldezahlen haben sich mittlerweile bei 18 bis 22 eingependelt. Dieses Jahr sind es 18.

Zu den Gewinnern dieses Jahr gehört die Theodor-Heuss-Realschule. Von 87 oder 88 Schülern sind die Zahlen auf 102 gestiegen. Ganz zur Freude von Schulleiter Rüdiger Fetsch: „Das ist eine Zahl, die mir gefällt. Wir  haben vier Klassen, die auch nicht zu groß sind.“ 

Zufrieden mit der Klassengröße zeigt sich auch Mathias Wanjek, Schulleiter der Eichendorff-Schule. „Dieses Jahr haben wir 40 Anmeldungen. Im Vorjahr waren es 36. Die zwei Klassen mit je 20 Kindern sind perfekt“, sagt er. Bis 50 Anmeldungen hätte die Schule noch ausreichend Kapazität. 

Größe des Jahrgangs

An der Astrid-Lindgren-Schule gehen im neuen Schuljahr 19 Kinder in die fünfte Klasse. „Letztes Jahr hatten wir 26, aber je nach Größe des Jahrgangs kann die Zahl schon variieren“, relativiert Konrektorin Janna Schulz. 
Anders als die anderen Schulen nimmt die Freie Waldorfschule in Offenburg nur Schüler für die erste Klasse auf. „Dieses Jahr haben wir 56 Schüler. Das ist die maximale Anzahl.“ Im Regelfall wechseln diese Schüler nach der vierten Klasse dann geschlossen innerhalb der Schule in die fünfte Klasse.

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