Durbach

800 000 Euro für Durbach aus Landessanierungsprogramm

Autor: 
Volker Gegg
Lesezeit 2 Minuten
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13. Februar 2016

Beim sechsten Anlauf hat es geklappt: Durbach wurde in das Landessanierungsprogramm aufgenommen. Wie die Fördermittel in Höhe von 800 000 Euro genau verwendet werden, wird sich in den kommenden Monaten klären. ©Volker Gegg

Meilenstein für die Dorfentwicklung: Durbach wurde mit einer Förderung in Höhe von 800 000 Euro ins Landessanierungsprogramm aufgenommen. Somit hatte der sechste Antrag Erfolg. Fördergebiet und Schwerpunkte werden noch abgesteckt. 

»Die Aufnahme in das Landessanierungsprogramm ist ein richtiger Glücksfall für die Gemeinde«, freut sich Bürgermeister Andreas König über die positive Nachricht aus Stuttgart. Mit einem Fördervolumen in Höhe von 800 000 Euro wurde die Gemeinde in das Landessanierungsprogramm 2016 aufgenommen. Damit gehört Durbach zu den drei Gemeinden im Ortenaukreis, die in diesem Jahr neu im Programm mit dabei sind, während 17 Kommunen sich über Aufstockungsgelder freuen können. »Das ist ein Meilenstein für die Dorfentwicklung«, so König weiter, »dringend notwendige Investitionen in die kommunale Infrastruktur wie das Bärenareal und in die Gemeindehalle sind somit in den kommenden Jahren endlich möglich.«

Seit sechs Jahren bemüht sich Durbach um die Aufnahme ins Landessanierungsprogramm. Jedes Jahr stellte das Bürgermeisterarmt erneut einen Antrag. Jetzt hat es endlich geklappt, unter anderem, weil es im Juni 2015 gelang, die zuständige Fachabteilung des Ministeriums sowie Vertreter des Regierungspräsidiums nach Durbach zu einer Vor-Ort-Besichtigung zu holen. »Dadurch erhielten wir auch wichtige Anhaltspunkte für die Überarbeitung des Zuschussantrags«, erklärt König.

Zum neuen Antrag hat sich darüber hinaus die Gemeinde auch einen neuen Partner, das Planungsbüro Kommunalentwicklung, mit ins Boot geholt. Weiter ausschlaggebend für die Aufnahme ins Landessanierungsprogramm ist laut König aber auch, dass in Durbach derzeit ein Gemeindeentwicklungskonzept auf den Weg gebracht wird. 

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Acht bis zehn Jahre

Die Projektdauer für das Landessanierungsprogramm ist auf acht bis zehn Jahre festgelegt. Jedes Jahr können weitere Aufstockungsanträge von der Gemeinde gestellt werden. Zum Fördergebiet zählt die Ortsmitte zwischen Sportplatz und Lindenplatz. Allerdings muss der Gemeinderat in einer der kommenden Sitzungen noch das endgültige Fördergebiet sowie die Förderschwerpunkte exakt abstecken. Bisher sieht König zusammen mit dem Planungsbüro die Förderschwerpunkte beim Rathaus und dem benachbarten Bären-Areal sowie dem Rathausplatz. 

Auch private Gebäude

Mit dabei sei auch eine Grundsanierung der sichtlich in die Jahre gekommenen Gemeindehallte sowie eine Überplanung der alten Fabrik, verbunden mit der Neugestaltung eines Parkplatzes neben dem Friedhof. Das Landessanierungsprogramm sieht vor, dass nicht nur kommunale Vorhaben gefördert werden, sondern auch private, deren Gebäude sich im festgelegten Sanierungsgebiet befinden. Die genauen Förderrichtlinien sowie der jeweilige Förderbetrag wird der Gemeinderat ebenfalls in den kommenden Monaten noch festlegen. 

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