75. Geburtstag

Als Zahnarzt hat Kurt Eckert früh auf Implantate gesetzt

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Redaktion
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21. Juni 2021
Kurt Eckert feiert heute seinen 75. Geburtstag.

Kurt Eckert feiert heute seinen 75. Geburtstag. ©Regina Heilig

Am 21. Juni feiert Kurt Eckert seinen 75. Geburtstag.

Der Jubilar stammt aus Offenburg und wuchs zunächst in der Hauptstraße in dem Gebäude auf, das heute die Stadtapotheke beherbergt und in dem seine Eltern, beide Zahnärzte, ihre Praxis hatten. Bereits in jungen Jahren musste der junge Kurt einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen, als sein Vater im gemeinsamen Urlaub mit dem Sohn völlig überraschend verstarb. Für den Jungen, der seit 1957 das Grimmelshausen-Gymnasium besuchte, wurde das Haus der Oma in der Wasserstraße zur Konstante in seinem Leben. Der verwunschene Garten des Anwesens, in dem der Jubilar und seine Frau heute noch leben, liegt zwischen dem inneren und dem äußeren Ring der an dieser Stelle heute noch erhaltenen Stadtmauer.

Ein Steckenpferd des vielseitigen Jubilars reicht bis in diese jungen Jahre zurück: Er brachte sich nämlich selbst das Kochen bei, um die berufstätige Mutter im Haushalt zu entlasten. Bis heute ist das Kochen ein Hobby, vor allem für die vier Enkelkinder. „Und da gibt es nicht nur Spaghetti Bolognese!“, sagt er lachend.

Auch die Begeisterung des Jubilars für den Sport begann in jungen Jahren, als er bei der A-Jugend der Leichtathletik Kreismeister im 400-Meter-Lauf wurde. Später kamen Marathon, Skimarathon, Triathlon und Bergsteigen dazu.

Direkt nach dem Abitur im Jahr 1966 begann Kurt Eckert das Studium der Zahnmedizin in Freiburg, das er 1971 mit dem Staatsexamen abschloss. Auf die Assistenzarztstelle an der Uniklinik folgte die damals obligatorische Bundeswehr-Zeit als Stabsarzt in Kaufbeuren. 1972 heiratete der Jubilar seine Frau Barbara geborene Graf, die von Beruf Apothekerin ist. Die beiden Töchter Katrin und Anja vervollständigten die Familie.

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Eigene Praxis ab 1975

1975 wurde nach großen Umbaumaßnahmen im Haus der Großmutter an der Wasserstraße die eigene Zahnarztpraxis gegründet. Seine Promotion hat der Jubilar über ein biochemisches Thema bei Professor Clotten geschrieben, und wenn man seiner Frau Barbara glauben will, ist es nicht die einzige geblieben. Nicht selten stöhnte sie nämlich: „Du musst doch nicht aus allem eine Doktorarbeit machen!“, wenn Kurt Eckert sich seinen Hobbys widmete. Aber „ich lege bei allen Arbeiten Zahnarztmaßstäbe an, da gibt es keine Diskussion“, ist sein Anspruch.
Da war zunächst der Um- und Ausbau des Hauses, bei dem er sich „an alle Gewerke rangetraut“ habe, wie er berichtet. Ein weiteres Bauprojekt war das erste Wohnmobil. „Du hockst ja nur noch im Wohnmobil“, klagte die Gattin. „Aber mitgefahren ist sie später gern“, erzählt der Jubilar. Mit diesem und den Nachfolgern des ersten Wohnmobils waren sie in der ganzen Welt unterwegs, bis nach Amerika und Afrika.

Sehr früh erkannte der Jubilar die Vorteile der Implantationsmedizin und war einer der ersten Zahnärzte in Offenburg, die auf diese Neuentwicklung setzten. Kurt Eckert ist „ein Stehaufmännchen“ und lässt sich auch von gesundheitlichen Rückschlägen nicht aufhalten. „Man soll sich nicht ärgern, dass man morgens aufstehen muss – sondern dankbar sein das man es noch kann“, findet er.

Er restauriert Oldtimer

Ein Hobby im Ruhestand ist das Restaurieren von Oldtimern, etwa einem Roadster Triumph TR3 von 1959, „an dem ich oft schrauben muss“, wie er schmunzelt. Über seine Tierliebe kam er im Ruhestand übrigens wieder zur Zahnmedizin zurück – für Vierbeiner! Einer befreundeten Tierärztin stand er zunächst mit Rat und Tat bei der Praxisausstattung zur Seite und wagt inzwischen auch Behandlungen. „Wir haben da die tollsten Sachen gemacht bei Hunden und Katzen“, lacht er.

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