Flohmarkt am Samstag

Altenheim wird zum Treffpunkt für Schnäppchenjäger

Autor: 
red
Lesezeit 3 Minuten
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14. Juni 2018

Sie freuen sich, dass der Flohmarkt nun doch wieder stattfindet: die Mitglieder Kirchengemeinderats (hinten von links) Thomas Krehl, Friederike Winkler, Gundi Weis, Ingrid Nickert-Stude und Mathias Broß sowie das Orga-Team (vorne von links) um Frauke Klüm, Leoni, Gudrun Dreyer und Sieglinde Hansert. ©Rudi Hansert

Der Flohmarkt in Neuried-Altenheim ist ein Besuchermagnet für Menschen aus der ganzen Region. Doch fast hätte es die Veranstaltung nicht mehr gegeben. Warum, das verrät Sieglinde Hansert vom Orga-Team im Interview. Sie verrät auch, auf was sich die Schnäppchenjäger am Samstag in der Herbert-Adam-Halle freuen können.

Frau Hansert, eigentlich sollte der Altenheimer Kirchenflohmarkt ja nicht mehr stattfinden, oder ?

Sieglinde Hansert: Ja, das stimmt. Wir hatten das vor zwei Jahren im Orga-Team beschlossen, weil es schon viel Arbeit ist. Ein Flohmarkt ist für mich eine Herzenssache. Ich bin sonntags mit meinem Mann viel auf Flohmärkten im Elsass. Meine Seele freut sich immer, und was man gern tut, sollte man nicht aufgeben. Und da mir Organisieren leicht fällt, habe ich beschlossen, der Altenheimer Flohmarkt geht weiter.

Das ist ja schon viel Arbeit, machen Sie das alles allein?

Hansert: Natürlich nicht. Frauke Klüm und Gudrun Dreyer sind mit in der Organisation. Wir sind also zu dritt. Und wir haben natürlich ein großes Team von etwa 30 fleißigen Helfern, die beim Auf- und Abbau zur Hand gehen, genauso Flohmarktliebhaber wie wir es sind. Ohne all diese Helfer würde alles sowieso nicht funktionieren.

Was bieten Sie morgen alles auf dem Flohmarkt in der Herbert-Adam-Halle an?

Hansert: Bei uns kommen alle auf ihre Kosten. Dieses Jahr haben wir viel alte Leinenwäsche aus dem Ried. Glas, Porzellan und sehr viele Bücher, auch aus dem Pfarramtskeller. Außerdem gibt es alles aus der Küche. Deko und auch Kleinmöbel wie alte Schreibtische sind auch dabei.

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Wer wird auf dem Altenheimer Flohmarkt fündig?

Hansert: Wir haben auf unserem Flohmarkt Besucher aus der ganzen Region. Viele warten auf unseren Termin. Vor allem Schnäppchenjäger. Wir haben halt alles gut sortiert. Trotz der Menge und Größe hat man so einen Überblick. Wir wollen ein richtiges Flohmarktflair in Altenheim. Und dazu muss es auch billig sein. Unser Motto lautet »wenig ist viel«. Wer wenig bezahlt, nimmt auch das eine oder andere zusätzlich mit.

Es ist ja nicht einfach, ein solches Sortiment anzubieten. Wo bekommen Sie alles her?

Hansert: Die Spendenbereitschaft ist immer sehr groß. Darüber sind wir dankbar. Wir hatten Haushaltsauflösungen im Dorf, in Offenburg und in Friesenheim. Die Sammelanzeigen in der Presse und im Amtsblatt sind sehr erfolgreich. Außerdem bekommen wir oft gesagt, wie gut es ist, dass wir das tun. Die Menschen spenden uns lieber, bevor sie etwas in die Tonne schmeißen.

Was geschieht in diesem Jahr mit den Einnahmen?

Hansert: Ein Großteil des Erlöses wird zur Finanzierung unserer Kirchturmbeleuchtung gespendet. Der Rest dient der Verwendung und Finanzierung für unsere Küche im neuen Gemeindehaus. Und für dieses Projekt stehen wahrscheinlich wieder nächste Altenheimer  Flohmärkte an. Wir freuen uns auf jeden Fall darauf.

Hintergrund

Freier Eintritt

Der Kirchenflohmarkt in der Herbert-Adam-Halle in Altenheim findet morgen, Samstag, von 9 bis 17 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Der Weg zur Halle ist ausgeschildert.

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