Einblicke in den „Närrischen Jahrmarkt“

Althistorische starten in erste Fasent nach dem Jubiläum

Autor: 
Regina Heilig
Lesezeit 2 Minuten
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07. Januar 2020
In einen „Närrischen Jahrmarkt“ haben die Mitglieder der Althistorischen Narrenzunft den Narrenkeller unter dem Ritterhaus verwandelt.

In einen „Närrischen Jahrmarkt“ haben die Mitglieder der Althistorischen Narrenzunft den Narrenkeller unter dem Ritterhaus verwandelt. ©Ulrich Marx

Die Fasent ist eröffnet: Unter dem Motto „Närrischer Jahrmarkt“ haben die Mitglieder der Althistorischen Narrenzunft am Sonntagabend Auszüge aus dem neuen Programm präsentiert. Dabei schlüpfte Axel Schirrich in seine neue Rolle als „Bott“.

Am Dreikönigstag, Schlag Mitternacht, war es so weit:  Im als „Närrischem Jahrmarkt“ geschmückten Narrenkeller löffelten ein Spättle, drei Fanfarenzügler und zwei Ranzengärdler die Bohnesupp‘ und wurden nach bestandener Probezeit in die Reihen der Althistorischen Narrenzunft aufgenommen. Zu noch höheren Ehren kam Axel Schirrich: Er ist als der neue „Bott“ Nachfolger von Gerhard Karrle.

„Beeekannt-machung!“ tönt  es seit Sonntag 5. Januar wieder durch den Althistorischen Narrenkeller, die zweite Hälfte brav gesprochen vom närrischen Volk und der erste Teil angesagt vom ... aber halt, es war gar nicht der „Bott“, der hier die Ansagen machte, sondern Axel Schirrich, kongenialer Sketchpartner von Zunftmeister Thomas Decker. Die meiste Zeit des Abends „in Zivil“, wenn man das Zunftrats-Outfit überhaupt so nennen darf, aber doch sozusagen mit „einem Versprechen“ in Richtung auf das kommende Amt, das dann prompt „beeekannnt-gemacht“ wurde.

„Eine tolle Fasent“

Man habe, so begann Zunftmeister Thomas Decker seine Begrüßung, die auch zahlreiche Ehrenmitglieder mit einschloss, geunkt, dass die erste Fasent nach dem 175. Jubiläum und dem großartigen VSAN-Landschaftstreffen 2019 „eine ganz schwierige“ werde. „Ich glaube, es wird eine tolle Fasent“, hielt er dagegen, und die Zeichen stehen wirklich gut, und zwar in Richtung auf die nahe und fernere Zukunft. Allein 25 Akteurinnen und Akteure standen am Sonntag zum ersten Mal auf der Bühne des Narrenkellers, sichtbares Zeichen einer blühenden Jugendarbeit. 

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Und was da an Ausblick auf das Programm auf dem „Närrischen Jahrmarkt“ geboten wurde, konnte sich wirklich sehen lassen: Vor der wieder einmal grandiosen Kulisse, die Dieter Vetter gezaubert hatte, entspann sich eine verblüffende Zaubershow, eine zauberhafter Tanz der Jugend im frischen Polka-Dot-Kleidchen eine herrlichen „Grease“-Persiflage der Ranzengarden-Jugend, bei der es neue Talente bei der „Blue-Man-Group“ zu entdecken gab. Fazit: „Den Typ lass‘ ich sein – aber die Uniform nehm‘ ich!“.

Was zwei irre Brexit-Engländer so zusammen fabulierten, wird leider dem Publikum der Kellerabende verborgen bleiben – die beiden spinnenden Briten gibt‘s nur bei der Eröffnung!

Vorfreude geweckt

Neben Orden und Ehrungen der Zunft wurden auch von Rudi Maurer von der Vereinigung Schwäbisch Alemannischer Narrenzünfte Ehrungen verliehen. Fazit: Das närrische Volk kann sich auf eine tolle Fasent unterm Kettenkarussell freuen. 
 

Info

Sie haben mitgewirkt

Jugendtanz: Marlene Decker, Aenne Mildenberger, Tabea Waldhecker, Maren Ruhlich, Undine Gloski, Jamira Walter, Franziska Sanh, Madina Kaiser, Swee Schnepf, Kim Stüchler, Luca Kohnle, Silas Armbruster, Lukas Bootz, Christian Barth; Zaubershow: Viktoria und Katharina Panther; Raga-Nächte: Vicky Weißbrodt, Tabea Waldhecker, Maren Ruhlich, Linus Huber, Marcel Häner, Manuel Ehret und Felix René Matt; Zwei Engländer im Brexit: Michael Elble und Axel Schirrich (auch Regie); Musik Thomas Wellershaus.

Hintergrund

Ehrungen und Neuaufnahmen

Folgende Ehrungen gab es von der Althistorischen Narrenzunft: Bronze (elf Jahre): Jürgen Becker, Daniel Schreiner, Jessica Teichmann und Patrick Litterst; Silber (22 Jahre): Petra Handrack und Thomas Handrack; Gold (33 Jahre): Martina Benz, Ulrike Klär-Dissars und Marc Gajek; 55 Jahre und damit Ehrenmitgliedschaft: Ehrensäckelmeister Kurt Staffa und Ehrenobmann der Spättlegruppe Eberhard Kilius. Ehrungen der VSAN: Bronze: Reinhard Edenhofner, Mike Harter, Iris Panther und Jürgen Becker; Silber: Thomas Simon. Der Hausorden wurde verliehen an den Leutnant der Ranzengarde Frank Matt, die Herrin des Sächelestandes Petra Edenhofner und den scheidenden „Bott“ Gerhard Karrle.

Neu aufgenommen: Manuel Ehret und Werner Gmeiner (Ranzengarde), Marco Morgenthaler, Benjamin Ruhlich und Steffen Walz (Fanfarenzug) und Inka Sauter (Spättlegruppe). Petra Edenhofner wechselt von der Spättle- zur „Alde“-Gruppe. Verabschiedet wurde Thorsten Rittgerott vom Fanfarenzug. Bereits am 11. 11.wurden aufgenommen: Vicky Weißbrodt, Marcel Häner, Linus Huber, Moritz Lötzbeyer und Felix Matt (Ranzengarde), Patrick Hörth und Patrick Wurz (Fanfarenzug) sowie Miriam Hörth, Emma Kast, Patrick Scharte und Celina Züfle (Spättle). 

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