Preisverleihung nach Ichenheimer Umzug

Angelverein gewinnt ersten Preis mit Kritik an Schilderwald

Autor: 
Dieter Fink
Lesezeit 2 Minuten
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13. Februar 2018

In der vollbesetzten Langenrothalle fand am Sonntagnachmittag im Anschluss an den Umzug mit mehr als 30 Gruppen und Wagen die Preisverteilung statt. Auf den ersten Platz kam der Angelverein mit seinem Motto »Wu derfsch was«.

Die Preisverleihung nahm Roland Reichenbach als Vertreter der IG Fasent vor. Er dankte den Gestaltern des Umzugs für ihre großartigen Motive und Ideen und meinte, dass es für das Preisgericht mit einigen neuen Gesichtern nicht einfach gewesen sei, zu entscheiden.

Verbote und Einschränkungen

Auf den ersten Platz kam der Angelverein mit dem Motiv »Wu derfsch was«, mit dem er auf die vielen Verbote und Einschränkungen im Dorf hinwies. Knapp dahinter der Fußballverein mit »Blasen bitte«, der an Kontrollen eines einheimischen Polizisten erinnerte. Auf Platz drei kam der Reitclub Altenheim mit seinem Motiv »Auewildnis in Aldene«. Den vierten Platz belegte das Motiv »Mir sin nur paar Ritter«, vor dem Motiv »Über den Wolken«.

Roland Reichenbach lobte den Idealismus und Einfallsreichtum der Teilnehmer und Organisatoren, ohne die es nicht möglich wäre, einen so schönen Umzug auf die Beine zu stellen. Alle teilnehmenden Gruppen erhielten Preise. 

Nur zwei Vereine dabei

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Reichenbach bedauerte, dass mit dem Fußball- und Angelverein nur noch zwei Vereine sich am Umzug beteiligt hatten. Es wäre schön, appellierte er, wenn sich wieder mehr Vereine am Fasentumzug beteiligen würden. Sein Dank ging an die MVI Fetzer und Jan Hagemann, die in der Narrenhalle für eine gute Stimmung sorgten, an Ortsvorsteher Ralf Wollenbär und dessen Stellvertreter Hans Jörg Hosch, an das Preisgericht, an die Feuerwehr, die Polizei und das DRK, die für die Sicherheit des Umzugs sorgten, an die zahlreichen Besucher fürs Kommen, sowie an alle, die in irgendeiner Weise zum Gelingen des Fasentumzugs beigetragen hatten.

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