Umfrage der Interessengemeinschaft

Anwohner für verkehrsberuhigten Bereich an Weingartenschule

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 2 Minuten
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21. Februar 2020

©Archivfoto

Die Interessengemeinschaft (IG) „Verkehrssicherheit auf dem Schulweg“ hat Anwohner von Schulstraße und „Im Winkel“ gefragt, was sie von einem verkehrsberuhigten Bereich bei der Weingartenschule halten. Der Großteil der Anwohner befürwortet die Idee, machte die IG im Ortschaftsrat deutlich.

Die örtliche Interessengemeinschaft „Verkehrssicherheit auf dem Schulweg“ hat Zell-Weierbachs Ortsvorsteher Willi Wunsch (CDU) in der Ratssitzung am Mittwochabend eine Sammlung von 94 Unterschriften übergeben. Bei einem Ortstermin mit Vertretern von Stadtverwaltung, Ortschaftsrat und Anwohnern war Ende September unter anderem die Idee eines verkehrsberuhigten Bereichs bei der Weingartenschule (wir berichteten) diskutiert worden. 

In der Folge hatte die IG eine Umfrage unter Anwohnern von Schulstraße und „Im Winkel“ unternommen, um im Gespräch zu erfragen, wie deren Meinung zur Idee eines verkehrsberuhigten Bereichs ausfällt. Etwa 90 Prozent der Anwohner seien laut IG-Vertreter Matthias Mickenautsch dabei erreicht worden, „die überwiegend positive Position zum Thema fiel eindeutig aus“, zeigte Mickenautsch auf. Er erkundigte sich nach dem weiteren geplanten Vorgehen.

Ortsvorsteher Wunsch nahm die Unterschriften entgegen und dankte im gleichen Zug für das hohe Engagement der IG. Die Unterschriften würden an die Verkehrsabteilung der Stadt weitergegeben, als Nächstes sei vorgesehen, eine erweiterte Ortschaftsratssitzung als öffentliche Informationsveranstaltung auszurichten. Rein rechtlich werde, um einen entsprechenden Antrag stellen zu können, unter anderem auch eine belastbare Stellungnahme der Straßenverkehrsbehörde vorliegen, informierte Wunsch. 

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Nachfrage nach Bänken

Im weiteren Verlauf erkundigte sich Nicolas Litterst (CDU) nach Planungen, im Ortsteil und Umgebung eventuell „Himmelsbänke“ aufzustellen. Ortsvorsteher Wunsch berichtete über einen entsprechenden Austausch mit der Abteilung Stadtmarketing. Bei einem Rundgang seien bereits drei geeignete Standorte ins Auge gefasst worden. Zum Teil müssten noch Gespräche mit Eigentümern geführt werden, der weitere Entwicklungsprozess der Maßnahme laufe über das Stadtmarketing. 

Nicole End (CDU) fragte an, ob es möglich sei, Brachflächen zur Verfügung zu stellen, um diese, beispielsweise durch engagierte Jungwinzer, ehrenamtlich einsäen zu lassen. An die Ortsverwaltung richtete End die Bitte, eventuell die Kosten für das Saatgut zu übernehmen. Hieraus könnte eine „Blühpatenschaft“ entstehen, so die Idee, zu der auch interessierte Bürger finanziell beitragen könnten. 

Heribert Schramm (BLZW) begrüßte die Idee wie alle Ratskollegen vollumfänglich. Ergänzend regte er an, die Initiative eventuell auch für Bürger zu öffnen, die sich bei der Bewirtschaftung der Fläche engagieren wollten.

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