Pläne für die Maßnahme auf Otto-Hahn-Straße im Ortschaftsrat vorgestellt

Arbeiten für Kreisverkehr sollen im Juni beginnen

Autor: 
Herbert Gabriel
Lesezeit 3 Minuten
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23. März 2019

So wird der Kreisverkehr auf der Otto-Hahn-Straße nach Fertigstellung aussehen. ©Herbert Gabriel

Der Ausbau der Einmündung Otto-Hahn-Straße/Im Drachenacker/Heinrich-Hertz-Straße als Kreisverkehr nimmt konkrete Formen an. Für die im Juni beginnenden Arbeiten sind, in drei Abschnitten, insgesamt 27 Wochen vorgesehen.

»Nachdem im November der Gemeinderat den Baubeschluss gefasst hat, wird das Ausschreibungsverfahren zum Umbau der Otto-Hahn-Straße gestartet«, informierte Bernhard Mußler vom städtischen Fachbereich Tiefbau und Verkehr Mitte März die Anwohner und Anlieger der betroffenen Straßen. Den Ortschaftsrat Waltersweier hat er in dessen jüngster Sitzung ebenfalls informiert und das Procedere erläutert.

Die Arbeiten sollen in drei Abschnitten erfolgen: im südlichen Bereich mit Einmündung der Heinrich-Hertz-Straße (Dauer etwa 14 Wochen), im nördlichen Bereich mit Einmündung Drachenacker (etwa neun Wochen) und im Bereich Abfahrtsrampe und Deckensanierung bis zur Brücke über die B3/33 (Dauer etwa vier Wochen).

Im südlichen Bereich muss hierzu die Heinrich-Hertz-Straße im Umbaubereich gesperrt werden, während auf der Otto-Hahn-Straße ein Zweirichtungsverkehr aufrecht erhalten wird. Ebenso ist für Rechtsab- und –ausbieger Zufahrt und Ausfahrt im Drachenacker gewährleistet.

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Sind zwei Drittel des Kreisverkehrsplatzes fertiggestellt, erfordert die Einmündung zum Drachenacker eine Vollsperrung und eine Regelung des Durchgangverkehrs über eine Signalanlage. Dies hat zur Folge, dass die Zufahrt zum Gewerbegebiet nur über die Römerstraße und die Hanns-Martin-Schleyer-Straße erfolgen kann. Und dies so lange, bis Bauabschnitt zwei fertig ist und der neue Kreisel als dreiarmiger Kreisverkehr in Betrieb geht.
Im dritten Bauabschnitt müssen die Asphaltbeläge westlich des neuen Kreisels saniert und der nördliche Fahrbahnrand hergestellt werden. Die Zufahrt zu den Gewerbegebieten West drei und vier erfolgt vom Westen über die Römerstraße/Hanns-Martin-Schleyer-Straße und von Osten über die Otto-Hahn-Straße.

Entsprechende Hinweise

Auf die geänderten Verkehrsführungen und die Zufahrt zur Autobahn wird durch entsprechende Beschilderung und Hinweistafeln mindestens zwei Wochen vor Beginn der Baumaßnahmen hingewiesen.
»So sieht unser Zeitplan aus, vor Überraschungen sind wir allerdings nicht gefeit«, sagte Bernhard Mußler dem Ortschaftsrat. Er konnte aber ergänzen, dass im Zuge der Arbeiten auch zwei barrierefreie Bushaltestellen geschaffen werden und aktuell Gespräche mit den Busunternehmen geführt werden, deren Busse auch von den Umbau- und Sperrmaßnahmen betroffen sind. »Hier müssen Fahrpläne angepasst und abgestimmt werden, aber die Verzögerungen durch andere Fahrtrouten machen nur wenige Minuten aus«, so Mußler auf Rückfrage. Außerdem wird neben dem Straßenbau durch Badenova noch eine Wasserleitung von der Otto-Hahn-Brücke bis zur Heinrich-Hertz-Straße verlegt.

Nach dieser ausführlichen Schilderung der nun ins Laufen gekommenen notwendigen Arbeiten blieb Ortsvorsteher Konrad Gaß nur noch, eine Bürgerfrage zu beantworten. Die hatte zum Inhalt, wie die Planung für das Baugebiet Spitalbündt aussieht. »Sie läuft und im Mai wird hierüber berichtet«, so die Antwort am Ende der öffentlichen Sitzung.
 

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