Frühlingskonzert in Fessenbach

Auch die Überraschungen sind geglückt

Autor: 
Ursula Haß
Lesezeit 3 Minuten
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17. April 2018
Die Überraschung war gelungen, als das junge Tanzpaar des Tanzclubs Schwarz-Weiß Offenburg, Marielena und Jonas, beim Frühlingskonzert des Musikvereins Fessenbach zum Kaiserwalzer auftrat und das Publikum begeisterte.

Die Überraschung war gelungen, als das junge Tanzpaar des Tanzclubs Schwarz-Weiß Offenburg, Marielena und Jonas, beim Frühlingskonzert des Musikvereins Fessenbach zum Kaiserwalzer auftrat und das Publikum begeisterte. ©Ursula Haß

Mit Liedern der Stars aus Rock und Pop von Michael Jackson über Amy Winehouse bis zu Stevie Wonder hat der Musikverein Fessenbach beim Frühjahrskonzert sein Publikum begeistert. Dirigent Alfred Hann bot mit der rund 50-köpfigen Kapelle ein eindrucksvolles Konzert mit Überraschungen.

Es war ein grandioses Konzert mit vielen Überraschungen, das den begeisterten Zuhörern in der liebevoll mit Blumen und alten Instrumenten geschmückten Reblandhalle von der Musikkapelle unter der Leitung ihres Dirigenten Alfred Hann dargeboten wurde. »Seit Dezember bereiten wir uns auf dieses Konzert vor, und ganz besonders freuen wir uns, dass zum 85-jährigen Bestehen unseres Vereins in diesem Jahr auch sieben Jungmusiker nun in das große Orchester aufgenommen wurden«, informierte die neue Vorsitzende Michaela Uhlmann. 

Mit »Return To Ithaca« präsentierte sie gleich ein Werk von Klees Vlak, das dem Göttervater Zeus und Odysseus und seiner Irrfahrt gewidmet ist. Das Stück erforderte den vollen Einsatz der Musiker, die es mit Bravour meisterten. Die Jungmusiker

Michaela Brill und Maxim Thoma stellten den »Kaiserwalzer« von Johann Strauß Sohn vor. Die Überraschung war gelungen, als dazu das junge Tanzpaar Marielena und Jonas vom Tanzsportclub Schwarz-Weiß Offenburg die Zuhörer in eine »rauschende Ballnacht« entführte. 

Nach diesem Wiener Szenario landete das Publikum in Amerika. Josa Walther kündigte das »Original Dixieland Concerto« von John Warrington an. Die Solisten Karl Edel, Tabea Hafke, Patrick Hornisch, Jana Hugle, Bernd Lienert und Moritz Litterst waren sowohl optisch als auch musikalisch mit dem »New Orleans-Sound« ein Augen- und Ohrenschmaus. Wer »Rosamunde« vom tschechischen Komponisten Jaromir Vejvoda nicht kannte, der erinnerte sich spätestens an die Melodie, als Gustav Hillenbrand das Lied gesanglich anstimmte. 

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Nach der Pause wurden im zweiten Teil die Stars der Rock- und Popgeschichte wie auch Swing-Legende Glenn Miller präsentiert. So konnte Uli Litterst mit »A Tribute To Michael Jackson« den »größten Entertainer aller Zeiten« ankündigen. Im »Jackson-Fieber« glänzten die Solisten Karl Edel, Gustav Hillenbrand und Henning Heiland. Es folgte »Bohemian Rhapsody«, der große Hit von Queen, wie Stephan Seitz bemerkte, der das Lied seiner gerade vor einigen Stunden geborenen Nichte widmete. 

i-Tüpfelchen gesetzt

Holger Kelsch stellte das Stück »A Tribute To Amy Winehouse« vor. »Sir Duke« von Stevie Wonder, vorgestellt von Moritz Litterst, war Wonders größter Hit, bei dem die Solisten Tabea Hafke, Karl Edel und Patrick Hornisch wieder musikalisch ein weiteres »i-Tüpfelchen« beim Konzert setzten. »Für einen schönen Augenblick wollen wir die Swing-Legende Glenn Miller  wieder auferstehen lassen«, so Andreas Schmidt. Bei »The Miller Mood« und der »Moonlight-Serenade« hatte auch Uli Litterst noch einen  exzellenten Auftritt mit der Trompete. 

Ohne Marsch, quasi als Zugabe für den großen und verdienten Applaus, gingen die Fessenbacher Musiker nicht von der Bühne. Mit ihrer breit aufgestellten Leistungskapazität hatte die junge Fessenbacher Musikkapelle ein eindrucksvolles Konzert präsentiert, das sich in die vorangegangenen Konzerte wunderbar einreihen lässt. 
 

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