Gemeinderat verabschiedet Konzeption

Bald mehr Gräber auf dem Gengenbacher Friedhof

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13. August 2019

Gengenbachs Bürgermeister Thorsten Erny studiert die Friedhofskonzeption, die er dem Offenburger Tageblatt danach während eines Rundgangs vorstellte. ©Thomas Reizel

Die Stadt Gengenbach schreibt ihre Friedhofskonzeption fort. Bürgermeister Thorsten Erny erklärte dem OT bei einem Rundgang die wichtigsten Vorhaben, deren Umsetzung teilweise noch in diesem Jahr noch beginnen wird.

Gengenbach. Der Platz auf dem städtischen Friedhof wird knapp. Deshalb hat der Gemeinderat am 24. Juli die Fortschreibung der Friedhofskonzeption einstimmig beschlossen. Bürgermeister Thorsten Erny begab sich am Freitagmorgen mit dem OT auf einen Rundgang. Dabei erklärte er die wesentliche Punkte, die an dieser Stelle in Kürze als Überblick zusammengefasst  und anhand von Fotos verdeutlicht werden:

  • Urnenwand nahe der Friedhofskapelle: Die 141 Plätze sind restlos belegt. Deshalb soll eine neue Wand für 21 Urnen entstehen.
  • Ehemalige Schwesterngräber: Das sogenannte Grabfeld XIX wird 30 Gräber für Erdbestattungen sowie zwei kreisförmig angeordnete Rasengräber für 120 Urnen erhalten. Zugänglich werden sie über einen ein Meter breiten Weg. Ein Brunnen liefert das Wasser für das Gießen.
  • Gärtnergepflegtes Grabfeld: Entlang des gepflasterten Weges, der von der Leutkirchstraße zum Pflegeheim am Nollen führt, soll auf Grabfeld IX ein gärtnergepflegter Bereich entstehen. Vorgesehen sind nach einem Entwurf der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner zunächst sechs Erdgräber, 15 Urnengräber sowie acht für Baumbestattungen. Optional gibt es in beide Richtungen Erweiterungsflächen, wobei die bestehenden Gräber integriert werden können.
  • Baumbestattungen: Auf dem Friedhof gibt es einige Lücken an Bäumen, die entweder wegen deren Wurzeln oder wegen der Enge zwischen zwei Gräbern nicht mehr für Erdbestattungen in Frage kommen. Sie können aber für die Beisetzung von Urnen genutzt und mit Eichenstelen oder Steinen beschriftet werden.
  • Anonyme Bestattungen: Oberhalb der Freifläche des Urnengrabfelds XVII können entsprechende Gräber angelegt werden. Gedenkstelen oder ein Stein können auf die anonymen Gräber hinweisen.
  • Pflaster: Der Weg von der Leutkirchstraße durch den Friedhof Richtung Pflegeheim am Nollen wird eingefasst, abgetretene oder lockere Steinen sollen in diesem Zug erneuert werden. 
Stichwort

Gengenbacher Friedhof

Der Kirchturm um die »Leutkirche« wurde 1233/35 erstmals erwähnt. Anzunehmen ist, dass es damals schon den Friedhof gab, teilte die Stadt mit. Die Kirche wurde 1452 neu gebaut. Heute zählt er 2615 Gräber. Davon entfallen 1096 auf Wahlgräber, 752 auf Reihengräber, 767 auf Urnengräber (davon 254 anonym).

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