Auch Zerstörung gehört zur Kunst

Bauhaus-Projekt: Weierer Schüler stellen Werk aus

Autor: 
Herbert Gabriel
Lesezeit 2 Minuten
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22. Oktober 2019
Der Bau des „Bauhaus“-Projekts der Weierer Schüler ist lückenlos dokumentiert. Wie es aufgebaut wurde, zeigten sie im Rahmen der Ausstellung. Aber ihre für die Presse initiierte Zerstörung haben sie mit ebenso großer Begeisterung absolviert.

Der Bau des „Bauhaus“-Projekts der Weierer Schüler ist lückenlos dokumentiert. Wie es aufgebaut wurde, zeigten sie im Rahmen der Ausstellung. Aber ihre für die Presse initiierte Zerstörung haben sie mit ebenso großer Begeisterung absolviert. ©Herbert Gabriel

Am Förderprogramm „Schulkunst“ in Baden-Württemberg haben sich auch die Grundschule Weier und die Helme-Heine-Klasse beteiligt. Im Rahmen der landesweiten Präsentation zum Thema „Bauhaus“ sind die Werke aus der Ortenau in der Theodor-Heuss-Realschule ausgestellt.

Seit April ist in der Klasse 3 der Grundschule Weier und der Außenklasse des SBBZ (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum) Helme-Heine-Schule Offenburg an dem Inklusionsprojekt gearbeitet worden, um mit anderen Schulen aus dem Ortenaukreis zu zeigen, was sie im Fach Kunst zum Thema „100 Jahre Bauhaus“ beitragen können.

In dem vom Land initiierten Förderprogramm wechseln jährlich die Themen. Das aktuelle Thema „Form und Funktion“ stellte eine besondere Herausforderung dar. Denn es galt, sich mit dem gestalterischen Stil der Bauhaus-Idee auseinanderzuetzen und seine Einflüsse bis in die Gegenwart sichtbar zu machen.

So wählte man in Weier den Bau einer Mauer aus gleichgroßen Würfeln. Es galt, die zuvor eingefärbten Blöcke so zu platzieren, dass die Grundfarben Rot, Blau und Gelb ein Gesamtbild ergeben. Mit Feuereifer waren die Kinder bei der Sache, wie sowohl Brigitta Meyer-Zentner für die Schule Weier als auch Heike Braun-Furtwängler für die Helme-Heine-Schule bei der Präsentation  im Foyer der Theodor-Heuss-Realschule bestätigten.

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Viele Ideen zu sehen

Geht man durch die Ausstellung, für die das staatliche Schulamt in Offenburg neben anderen Städten in Baden-Württemberg verantwortlich zeichnet, stellt man fest, dass es an Umsetzungsideen in den Schulen der Ortenau nicht fehlt. Aber man kann auch sehr gut erkennen, dass die Arbeiten der höheren Klassen weitaus detailfreudiger ausgefallen sind, als die der unteren Jahrgänge.

Für die in Weier unterrichteten Mädchen und Jungen war dies kein Grund dafür, sich aus Stolz über das Erreichte zurückzuhalten. Für die interessierten Ausstellungsbesucher bauten sie die Mauer nochmals auf, um sie dann – mit noch größerer Begeisterung – einstürzen zu lassen.

Die Ausstellung ist an den Schultagen noch bis Mittwoch, 23. Oktober, zu besuchen.

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