Kosten und Nutzen

Bauhof-Vorarbeiter im Weierer Ortschaftsrat vorgestellt

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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27. Februar 2021

©Archivfoto

Gemeinsamer Bauhof der vier Gottswaldgemeinden: Vorarbeiter Benjamin Zink hat sich den Weierer Ortschaftsräten offiziell vorgestellt.  

Seit Jahresbeginn besteht in einer größeren Testphase der gemeinsame Bauhof für die vier Gottswald-Gemeinden. Im Weierer Ortschaftsrat hat sich Vorarbeiter Benjamin Zink offiziell vorgestellt. Er wurde von Bernhard Thomas (Technische Betriebe Offenburg) begleitet, mit dem er sich unter anderem bei der Koordinierung und Einteilung der Arbeitseinsätze absprechen soll. Man befinde sich derzeit noch in der Anfangsphase, wurde generell festgestellt.

Die Ortsbildpflege sei eine der zentralen Aufgaben, die sich die Verantwortlichen auf die Fahne geschrieben haben, während die Kosten im Rahmen gehalten werden sollen. Als einen großen Vorteil des gemeinsamen Bauhofs kennzeichnete Thomas, dass nun Mitarbeiter aus allen vier Gemeinden eingebunden werden könnten. „Wo bisher immer nur einer punktuell wirken konnte, versprechen wir uns durch Einsätze mit zwei oder drei Mitarbeitern schnelleres und effizienteres Vorankommen, dadurch auch motiviertere Mitarbeiter“, stellte Thomas dar. 

In Weier hat man aktuell begonnen, die ersten Flächen aufzunehmen und sich ein eingehendes Bild zu verrichtender Aufgaben zu verschaffen. Das gelte zum Beispiel bei den Spielplätzen, die einiges an Pflege und Arbeit erforderten. „Einer alleine kann das nicht erfolgreich stemmen“, war Bernhard Thomas bewusst. Man habe in der neuen Konstellation mehr Möglichkeiten.

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Die Räte stellten einige Detailfragen an die Bauhof-Vorarbeiter, wobei unter anderem zur Sprache kam, dass ein Gemeinschaftsraum für die Mitarbeiter in Vorbereitung sei. Wo der genau hinkomme, stehe zwar fest, könne aber noch nicht öffentlich mitgeteilt werden, sagte Ortsvorsteher Stefan Sauer-Bahr (BL, CD). 

Beim kürzlichen Winterdienst habe sich die Zusammenarbeit bereits „recht gut gezeigt“, wie Benjamin Zink ausführte. Die neue Aufteilung solle sich, wenn alles wie gewünscht klappe, auch im Fall von Krankheitsvertretungen zeigen. 

Fragen drehten sich auch um die Finanzierung der neuen Konstellation. Waltersweiers Ortsvorsteher Konrad Gaß, Gast in der Ratssitzung, steuerte aus seinen Erfahrungen bei, dass die Stellenanteile der vier Gemeinden in einem Sachkonto und entsprechendem Budget bei der Stadt zusammengefasst worden seien, versehen mit einer Haushalts-Kostenstelle. Jede Gemeinde erhalte eine Nummer, sodass genau aufgeschlüsselt werde, wo über das Jahr hinweg was erledigt wurde und mit welchen Kosten das versehen sei. „Am Jahresende wird abgerechnet und exakt nachzuvollziehen sein, welche Gemeinde im Budget lag oder vielleicht auch nicht“, so Gaß.

Johannes Witt (BL, Grün) gefielen die Ausführungen grundsätzlich. Dennoch solle man „abwarten und beobachten, ob alles in die richtige Richtung geht“. 

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