Stadt soll Betriebe stärker einbinden

Baumaßnahme Freiburger Straße: Freie Wähler fordern Verschiebung

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red/sb
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01. März 2021

Großbaustelle in der Freiburger Straße: Die erste Bauphase, die im Mai beginnen und etwa zehn Wochen dauern soll, betrifft die Strecke von der Hauptstraße kommend nach der Einmündung der Wasserstraße bis auf Höhe des Aldi-Markts. ©Archivfoto

Im Mai sollen die Sanierung der Fahrbahn und der Ausbau der Radfahrstreifen in der Freiburger Straße beginnen. Die Freien Wähler fordern nun die Verschiebung der Baumaßnahme, um den Handel zu schonen.

Die Freie Wähler-Fraktion Offenburg fordert und beantragt die Verschiebung der Baumaßnahmen in der Freiburger Straße um mindestens ein Jahr. Das geht aus einem offenen Brief an Oberbürgermeister Marco Steffens hervor. Die Dauer von 16 Monaten der Umbaumaßnahmen müsse überprüft und verkürzt werden. Im Mai soll die Sanierung der Fahrbahn und der Ausbau der neuen Radfahrstreifen beginnen.

„Die Betriebe in der Freiburger Straße sind von starken finanziellen Einbußen durch den noch immer andauernden Lockdown betroffen. Eine Baustelle von dieser Größenordnung und Dauer, bei welcher momentan nicht einmal gesichert ist, dass Anfahrtsmöglichkeiten zu den Betrieben während der Baustellenzeit gewährleistet werden können, führt zu existenzieller Not dieser Betriebe“, schreiben die Freien Wähler als Begründung ihrer Forderung. 

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Diese Maßnahme betreffe auch die Gewerbetreibenden in der Innenstadt und auf der grünen Wiese, da die Freiburger Straße eine Hauptverkehrsader durch Offenburg darstelle. „Nach dem lang andauernden Lockdown benötigen wir eine starke Kaufkraft, die nicht durch Hindernisse beeinträchtigt werden darf“, so die Freien Wähler weiter.

Ein frühzeitiges Einbinden der ansässigen Betriebe in die Maßnahmen und in das Baustellenmanagement durch die Stadt Offenburg sei versäumt worden. „Die Information, dass in sechs Wochen die Baustelle beginnen soll, haben die Gewerbetreibenden aus der Zeitung erfahren.“ Eine Vorlaufzeit von sechs Wochen sei auch zu knapp, um sich auf eine niedrigere Frequenz einzustellen durch beispielsweise eine vermindernde Warenbestellung.

„Wir wünschen uns, dass die Stadt Offenburg bei solchen weitreichenden Maßnahmen stärker durch ein proaktives Management auf die Belange dieser Betriebe eingeht, sie frühzeitig einbindet und unterstützt“, teilen die Freien Wähler weiter mit.

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