Kult in Weiß-Blau

Bayrisches Hoffest um Metzgerei Stigler war gut besucht

Autor: 
Volker Gegg
Lesezeit 2 Minuten
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11. September 2018

©Volker Gegg

Kult in Weiß-Blau: Super Stimmung und den ganzen Tag über Hochbetrieb gab es beim zünftigen bayrischen Hoffest rund um die Metzgerei Karl Stigler. Weißwürste und Schweinshaxen waren auch bei den sommerlichen Temperaturen stark gefragt.

In München öffnen die Oktoberfestzelte erst am 22. September, beim kultigen bayrischen Hoffest der Metzgerei Stigler wurde allerdings schon am vergangenen Samstag zünftig nach bayrischer Art gefeiert und die Krüge hoch gehalten. 

Das bayrische Hoffest mit Weißwürsten, Sauerkraut und gegrillten Schweinehaxen zeigte sich wieder als wahre Ortenberger Kultveranstaltung. Bei genialen Wetterbedingungen und weiß-blauem Firmament herrschte nicht nur im Festzelt, sondern auch im Außenbereich auf dem Krone-Parkplatz den ganzen Tag über Hochbetrieb. Das bayrische Hoffest steht mittlerweile als feststehender Termin nicht nur bei vielen Ortenbergern im Kalender, sondern zieht von Jahr zu Jahr auch mehr Besucher aus der gesamten Region an. 

Nicht nur das Servicepersonal sorgte mit Lederhosen und Dirndl für das passende Outfit, auch die Besucher kleiden sich zusehends in alpenländischer Tracht. »Meine Lederhose habe ich schon lange, die ziehe ich jedes Jahr zum Hoffest hier an«, verrät der Ehrenkommandant der Freiwilligen Feuerwehr, Hermann Mock. 

Mit der »Schwarzwaldmarie«, »Schürzenliesl« und anderer Festzelt-Stimmungsmusik sorgten im Wechsel das Duo »Killius« sowie Alleinunterhalter »Peter Rusmich« den ganzen Tag über für die nötige Oktoberfestathmosphäre im Nonstop-Betrieb. »Es passt heute einfach, die Gäste sind gut drauf und das Wetter spielt bestens mit«, freute sich Senior-Chef Karl Stigler. 

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Viel Zeit zum Plaudern hat der Metzgermeister  allerdings keine. Wie seine gesamte Familie, Freunde und Mitarbeiter ist er beim Hoffest im Dauereinsatz. Schweinswürste, Brezeln und Haxen gehen über die Theke wie warme Semmeln. 

Die meisten Gäste kommen nicht nur zum Biertrinken hierher, sondern auch zum Essen. Dies ist bereits Tradition, wie bei Martin Bürkle, Vorsitzender der Freien Fasentgemeinschaft »Montenegro«. Er hat mit einigen Vorstandsmitgliedern und Freunden einen ganzen Tisch reserviert: »Dieses Fest hier muss einfach würdig gefeiert werden«. 

Bis in die Nacht hinein

Wer eine Tracht zu Hause im Schrank hängen hat, der holt sie spätestens zu Stiglers Hoffest aus demselben, wie viele Offenburger und Gäste aus dem nahen und weiteren Umland. »Wir kommen jedes Jahr hierher. Es ist wirklich gemütlich und wir lernen hier am Tisch andere Leute kennen«, erzählt Marianne Albers aus Wolfach. 

Gefeiert wurde bei Stiglers Hoffest bis der letzte Gast den Heimweg antrat – da war die Nacht über Ortenberg bereits längst angebrochen.

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