In die Steppe entführt

Begeisterte Zuhörer beim Matinee des Musikvereins Ebersweier

Von Rosa Harmuth
Lesezeit 3 Minuten
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06. Oktober 2022
Die Jugendlichen zeigten ihr Können. 

Die Jugendlichen zeigten ihr Können.  ©Rosa Harmuth

Der Musikverein Ebersweier begeisterte am Sonntag unter dem Titel "Africa" die Zuhörer in der Halle am Durbach. Zum Auftakt präsentierten sich die Jugendlichen.

Unter dem Titel „Africa“ gab der Musikverein Ebersweier am Sonntag ein eindrucksvolles Konzert in der Halle am Durbach. „Erleben Sie mit uns das Gefühl eines fernen Kontinents voller Farben, mit vielfältiger Pflanzen- und Tierwelt“, begrüßte der Vorsitzende des Musikvereins, Christoph Falk, die Gäste. Bernd Mäntele führte kurzweilig durch das Programm.

Im ersten Teil präsentierten die Jugendlichen ihr Können. Mit dem Sommerhit „Sofia“ (2016), Calypso-Rhythmen des „Coconut Song“ und der musikalischen Aufforderung „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Dschungelbuch bewiesen die jungen Talente Fingerfertigkeit. Ihre vom Publikum geforderte Zugabe brachte den ganzen Saal zum Lachen: Aus der feuerroten Mülltonne tauchte immer wieder keck Fabian
Reinbold auf und trällerte fröhlich in unterschiedlichsten Tonlagen „Manna, manna….“.

Unbekannte Welten

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Der anschließende Aufbruch des Gesamtorchesters in unbekannte Klangwelten erfreute sichtlich die Gemüter auf und vor der Bühne. Mit sorgsam ausgewählten Worten führte Bernd Mäntele die Besucher durch „die afrikanische Steppe mit dem schneebedeckten Kilimandscharo am Horizont“. Im Einklang mit der zauberhaften Musik von „African Symphony“ erlebten sie eine Art Kopfkino. Afrikanisches Schlagwerk und starke Gesangselemente kennzeichneten das Befreiungslied „Siyahamba“, das einem Zulu-Chor entstammt. In Kompositionen von Bert Kaempfert, Mario Bürki und D. Paich/J. Porcaro traten die Stärken einzelner Instrumente und Register hervor, um sich anschließend harmonisch mit dem Orchester zu verbinden.

„Mit dem Stück Jambo Africa beschreibt Mario Bürki die Eindrücke, die er auf einer Safari in Massai Mara und der Serengeti gewinnen konnte“, erklärte Mäntele das Stück des Schweizer Komponisten: „Erleben Sie den Sonnenaufgang in der Serengeti, die langen Straßen und die Weite des Himmels. Entdecken Sie die wilden Tiere beim Lake Manyara und verfolgen Sie die Zebras und Gnus bei ihrem Zug durch die Steppe. Und natürlich den Jambo Song, der bei jeder Gelegenheit vorgetragen wird.“ Dem Orchester gelang es auf faszinierende Weise, Naturgeräusche nachzuahmen. Die Akteure spielten sprichwörtlich mit ihren Instrumenten, nutzten ständig neue stilistische Elemente. Mit seltsam anmutenden oder auch schaurig schönen Tönen beherrschten sie den Dialog der Gegensätze. Das Erwachen der Tierwelt war zu erahnen und gleich danach deren schneller Lauf durch die Savanne. Sanft plätscherndes Wasser und rauschender Wind schienen sich abzuwechseln. Laut trompetende Elefanten und wild agierende Löwen konnten aufmerksame Zuhörer im Urwald vermuten. „Regen“ rieselte sanft durchs Kaktusrohr.

Einfühlsam hatte der Dirigent das Programm zusammengestellt und dem Leistungsstand der Musiker angepasst. Federleicht und zugleich bodenständig wirkte sein Auftritt, mit dem es ihm gelang, Musikanten und Publikum zu begeistern. Mit frenetischem Applaus forderten die Gäste mehrere Zugaben. „Wir haben es geschafft – jetzt sind wir wieder da!“, sagte Markus Fries nach dem Konzert.

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