Offenburg

Behindertensportler müssen mehr zahlen

Autor: 
Redaktion
Lesezeit 2 Minuten
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25. Januar 2007
Sportlich gut, finanziell schlecht: Das ist die Situation der Behindertensportgruppe Offenburg, wie sie von den Verantwortlichen in der Jahreshauptversammlung im »Feldschlössle« am Wochenende dargestellt wurde.
So wurden mehrere badische Meistertitel und zwei Deutsche im Blindentorball und im Faustball geholt. Herausragend, das ging aus den Berichten hervor, sei der Welt- und Vizeweltmeistertitel von Rainer Schmidt im Tischtennis und die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Günter Pfullendörfer gewesen. Auch 2006 verzeichnete der Verein einen kleinen Mitgliederzuwachs, inzwischen sind es rund 500 Menschen, die das umfangreiche Angebot des Vereins nutzen. Das zentrale Thema der Versammlung war aber die prekäre Kassenlage. Der Verein finanziert sich zu einem Großteil über die Krankenkassen, mit denen die Übungsstunden abgerechnet werden können. Die Anforderungen der Kassen würden immer größer und die Zahlungen immer kleiner, so der Tenor der BSG-Verantortlichen in der Versammlung. Mittlerweile seien die Einnahmen um die Hälfte geschrumpft, so dass dem Vorstand nichts anderes übrig bleibe, als eine erneute Beitragserhöhung vorzuschlagen. Diese wurde von den anwesenden Mitglieder mit einer Gegenstimme angenommen. 50-Prozent-Erhöhung Kassenwart Andreas Müller hatte zuvor einen detaillierten Bericht über die Einnahmen und Ausgaben abgegeben und allen war klar, dass der Verein ohne Beitragserhöhung nicht auskommt. So wurden die Beiträge um 50 Prozent erhöht. Als Höhepunkt für 2007 wurde die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft im Tischtennis am 20./21. April erwähnt.

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