Handels & Gewerbeverein

Beim Maifest gab es in Zell a. H. viel zu entdecken

Autor: 
Dietmar Ruh
Lesezeit 3 Minuten
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28. Mai 2018
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(Bild 1/4) Bei nahezu idealem Wetter bummelten beim Einkaufssonntag die Besucher durch die Hauptstraße Zells. Nicht nur die Fach- geschäfte präsentierten ihr Angebot, auch Wirte und Vereine versorgten die Gäste aus nah und fern. ©Dietmar Ruh

Sonnenschein, frühsommerliche Temperaturen und jede Menge geboten: Das Maifest in Zell war am Sonntag ein voller Erfolg. Tausende bummelten durch die Stadt, entdeckten das vielfältige Angebot der Fachgeschäfte und gönnten sich je nach Gusto ein Eis oder eine Bratwurst.
 

Der Handels & Gewerbeverein Zell dürfte zufrieden sein: Bei bestem Wetter nutzten gestern Tausende von Menschen den Sonntag für einen Einkaufsbummel in Zell. Die zur Fußgängerzone umfunktionierte Hauptstraße hatte sich in eine Einkaufsmeile verwandelt, in der die Fachgeschäfte ihre Waren anboten, in der aber auch zahlreiche Sonderstände ihre Produkte präsentierten.

Es gab viel zu entdecken in Zell beim Einkaufssonntag. Autohäuser hatten ihre Fahrzeuge in der Stadt geparkt, Aktionskünstler bastelten lustige Luftballon-Figuren, zwei Musiker unterhielten mit Gitarre und Gesang. Hunger und Durst musste in Zell niemand leiden, der Duft von Gegrilltem und Kaffee lag in der Luft, aber auch Süßigkeiten, Eis und Cocktails waren im Angebot. Die Kinder erfreuten sich beim Karussellfahren. Kurzum: Ein verkaufsoffener Sonntag wie aus dem Bilderbuch.

700 Läufer am Start

Bereits am Samstag war in der Stadt einiges geboten, dabei stand der sportliche Aspekt im Mittelpunkt. Zunächst wurde ab 15 Uhr gelaufen und gewalkt, als der Startschuss für den nunmehr dritten »Schutzengel-Lauf« zugunsten der Mukoviszidose-Hilfe Ortenau gefallen war. Willi Kohler und sein Team hatten den Lauf organisiert.

Rund 700 Starter boten ein beeindruckendes Bild in der Hauptstraße. Nicht zuletzt aufgrund hochsommerlicher Temperaturen zog sich das Feld bereits nach der ersten Runde auseinander und vielen Läufern waren bald danach die Strapazen in der Hitze anzumerken. Beim »Schutzengel-Lauf« geht es nicht um sportliche Höchstleistungen.

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Jeder Läufer durfte seine Anzahl gelaufener oder gegangener Runden auf dem 1,4 Kilometer langen Rundkurs durch die Stadt selbst bestimmen. Die Teilnehmer spenden im Anschluss bestimmte Geldbeträge pro Runde oder einen vorher festgelegten Pauschalbetrag. Der Gesamterlös wird erst nach Eingang alle Spenden feststehen. 

Viele Firmen, Vereine und Einzelpersonen beteiligten sich am Lauf. Die stärkste Gruppe stellte die Unterharmersbacher Firma AAM Metallbearbeitung mit 41 Teilnehmern. Deren Geschäftsführer Christoph Guhe lief ebenfalls mit, auch Zells Bürgermeister Günter Pfundstein hatte die Sportschuhe angezogen.

Zwangspause notwendig

Eine Zwangspause mussten alle Teilnehmer einlegen, als Notarzt und Rettungswagen mit Blaulicht durch die Hauptstraße zu einem Einsatz in Oberharmersbach fuhren. Bereits da witzelten einige Zuschauer, ob die ersten Läufer der Hitze ihren Tribut zollen mussten.

 Moderiert wurden »Schutzengel-Lauf« und das anschließende Handbike-Rennen von Marlon Jenkins, einem gebürtigen US-Amerikaner aus Kronau. Jenkins (70) sitzt im Rollstuhl und war früher selbst Handbiker. Seine witzige und mitreißende Moderation mit einer Mischung aus Deutsch und Englisch war wie immer ein Highlight der Veranstaltungen. Auch die 22 Handbiker feuerte Jenkins entsprechend an, unter ihnen mit Christoph Künstle und Michael Welte auch zwei Zeller. »Wir fühlen uns hier wie zu Hause«, so Moderator Marlon Jenkins nach dem Rennen.

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