Harmonische Hauptversammlung

Berg- und Wanderfreunde Schwaibach verjüngen den Vorstand

Alfons Rösch
Lesezeit 3 Minuten
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30. Juni 2022
Der neue Vorstand der Berg- und Wanderfreunde (von links):  Roland Laifer, Hubert Schmidt, Christine Schneider (alle Beisitzer), Georg Fletschinger (2.Vorsitzender), Oliver Fischer (1.Vorsitzender), Larissa Doll (Beisitzer, Homepage), Benedikt Fischer (Ltg.Bergsteiger), Alex Rauer (Kassier). Es fehlen: Manuel Vetter (Schriftführer), Albert Schätzle (Wanderwegwart), Peter Börschig (Lauftreff) und Simon Schilli (Beisitzer).

Der neue Vorstand der Berg- und Wanderfreunde (von links):  Roland Laifer, Hubert Schmidt, Christine Schneider (alle Beisitzer), Georg Fletschinger (2.Vorsitzender), Oliver Fischer (1.Vorsitzender), Larissa Doll (Beisitzer, Homepage), Benedikt Fischer (Ltg.Bergsteiger), Alex Rauer (Kassier). Es fehlen: Manuel Vetter (Schriftführer), Albert Schätzle (Wanderwegwart), Peter Börschig (Lauftreff) und Simon Schilli (Beisitzer). ©Picasa

Die Schwaibacher Berg- und Wanderfreunde haben ihren Vorsitzenden Oliver Möller im Amt bestätigt, gleichzeitig aber verdiente Amtsträger verabschiedet. Groß ist die Freude, dass jüngere Mitglieder Verantwortung übernehmen.

Die im Januar coronabedingt ausgefallene 45.Generalversammlung der Berg- und Wanderfreunde Schwaibach wurde jetzt in der Halle des Kindergarten Schwaibach nachgeholt. Die Neuwahlen ergaben eine weitere Verjüngung des Vorstands, an dessen Spitze auch in Zukunft Oliver Fischer steht.

Nach seiner Begrüßung umriss Oliver Fischer die Ereignisse des vergangenen Vereinsjahres, in dem die Feste am 1. Mai und auf der Paulischanz bereits zum zweiten Mal ausfallen mussten.
Der Vorsitzende betonte, dass 2021 auch für die Vorstandschaft ein schwieriges Jahr war. „Immer wieder abwägen, was ist machbar, wir haben es uns bei den Entscheidungen nicht leichtgemacht“, sagte Oliver Fischer.

Schriftführerin Barbara Veit berichtete in ihrem kurzweiligen Bericht über die Veranstaltungen des Jahresprogrammes, die wegen Corona erst ab Juli möglich waren. Über die Aktivitäten der Bergsteiger berichtete ihr Leiter Benedikt Fischer. Neben zahlreichen Trainingseinheiten an Kletterfelsen war man auch einige Male in den Alpen anspruchsvoll und unfallfrei unterwegs. Auch die Lauftreff-Gruppe musste Corona Tribut zollen. Lange Zeit war nichts möglich. Die Jugend- Mountainbike-Gruppe war mit Georg Fletschinger immerhin 16- mal unterwegs.

Viele Pflegearbeiten

Die Pflege des Wanderwegnetzes in Schwaibach, dem Tälerpfad und dem Wenkweg war wegen der feuchten Witterung recht aufwendig, Wegwart Albert Schätzle war mit seinen Helfern an 44 Tagen 270 Stunden im Einsatz. Die 55 Sitzbänke in der Ortschaft wurden vom Ehrenvorsitzenden Karl Lorenz betreut. Dafür war er rund 50 Stunden in Schwaibach unterwegs. Trotz der Corona-Ausfälle wurde rund um die Hütte viel gearbeitet, unter anderem ein neues Geländer aus Kastanienholz zwischen Hütte und Biotop angebracht.

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Trotz fehlender Einnahmen konnte Kassier Alex Rauer etwas überraschend eine positive Bilanz vorlegen. Sie war durch großzügige Spenden einheimischer Unternehmen möglich, die das Engagement des Vereins in Sachen Landschafts- und Wanderwegpflege unterstützen.
Ortsvorsteher Bernhard Rauer nahm die Entlastung des Gesamtvorstandes vor und dankte dem Verein für seinen vorbildlichen Einsatz bei der Pflege unserer Kulturlandschaft: „Ortschaft und Gemeinde schätzen eure Arbeit hoch ein.“

Ehrungen für 25 Jahre

Sabine Hercher, Ulrich Weber, Sandra Eisenmann-Weber, Lydia de Zorzi, Walter de Zorzi und Viktoria Fischer wurden für 25- jährige Mitgliedschaft geehrt. Die anschließenden Neuwahlen gingen im Eilzugtempo über die Bühne. Sehr erfreulich, dass junge Mitglieder wie Larissa Doll, Manuel Vetter, Simon Schilli und Benedikt Fischer Verantwortung übernehmen.
Verabschiedet wurden Barbara Veit, Hubert Rauer und Alfons Gmeiner.

Barbara Veit war seit 2004 im Vorstand, davon zwölf Jahre als Schriftführerin. Hubert Rauer hatte die Leitung des Lauftreffs bereits 1994 übernommen, die letzten zehn Jahre war er Beisitzer, er wird auch weiterhin für die Bestände auf der Berglerhütte zuständig sein. Alfons Gmeiner hat sich besonders bei den Festen mit viel Einsatz engagiert.

In seinen Schlussworten blickte der Vorsitzende des 340 Mitglieder starken Vereins optimistisch in die Zukunft. Er lobte besonders das gute Miteinander zwischen den Jungen und den Älteren im Verein, die mit ihrem Rat immer noch sehr wertvoll sind. „Bei uns kann man was erleben!“

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