Gegen Corona

Berghaupten: Hausarzt impft seine Patienten im Alten Schulhaus

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21. April 2021
Der Berghauptener Allgemeinmediziner Christoph Dreher darf seine Patienten aus Kapazitätsgründen in der Alten Schule gegen Corona impfen. Bürgermeister Philipp Clever unterstützt das ausdrücklich. Die Kinder des Arztes haben dieses Eingangsschild gemalt. In der Hand hält er einen plüschigen Coronavirus. Lassen sich möglichst viele Menschen impfen, dann verliert das Virus seinen Schrecken. Davon ist der Arzt überzeugt.

Der Berghauptener Allgemeinmediziner Christoph Dreher darf seine Patienten aus Kapazitätsgründen in der Alten Schule gegen Corona impfen. Bürgermeister Philipp Clever unterstützt das ausdrücklich. Die Kinder des Arztes haben dieses Eingangsschild gemalt. In der Hand hält er einen plüschigen Coronavirus. Lassen sich möglichst viele Menschen impfen, dann verliert das Virus seinen Schrecken. Davon ist der Arzt überzeugt. ©Thomas Reizel

Berghaupten bekommt eine zentrale Impfstelle gegen Corona. Diese ist zwar kein Impfzentrum wie in Lahr oder Offenburg, vielmehr lagert der Hausarzt Christoph Dreher diese Termine nur für seine Patienten ins alte Schulhaus aus. Dadurch kann er aber mehr impfen.

Christoph Dreher ist der einzige Hausarzt in Berghaupten und hat eine Warteliste von rund 250 Patienten, die eine Corona-Impfung wünschen. Weil es immer mehr Dosen geben wird, würde der Platz in der Praxis nicht mehr ausreichen. „Deshalb haben wir in Zusammenarbeit mit am Mittwoch vor Ort.

Diese sieht so aus, dass ab sofort Impfungen im Alten Schulhaus möglich sind. Bereits gestern waren dort Trennwände aufgestellt, ein separater Ruhebereich sowie ein Bereich für die obligatorischen Informationsgespräche vor einer Impfung eingerichtet sind.

Nur für Arzt-Patienten

Bürgermeister Philipp Clever legt Wert auf die Feststellung, dass es sich nicht um ein kommunales Impfzentrum handelt, so wie es sie in Lahr und Offenburg schon gibt. Das Angebot der zentralen Impf-Anlaufstelle richtet sich nur an Patienten von Christoph Dreher.

Dieser stellt deshalb klar: „Wer jetzt von unserer Praxis als neuer Patient aufgenommen werden will, dem müssen wir leider absagen, weil die Kapazitäten unsere Grenze erreicht haben.“ Im Übrigen impfen schon viele Hausärzte, allerdings überwiegend in ihren Praxen. Außerdem weist er darauf hin, dass die zurzeit geltende Impfpriorisierung eingehalten werden muss und Termine nur vergeben werden, sofern der Impfstoff verfügbar ist.

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Am Donnerstag beginnt ein Testlauf mit einigen wenigen Patienten. Es sollen nicht mehr als fünf pro Stunde geimpft werden. Danach geht es noch an den Feinschliff, etwa, ob Trennwände etwas anders postiert werden müssen und solche Dinge.

Ab der kommenden Woche aber rechnet der Arzt mit rund 50 Impfdosen pro Woche, sodass der Betrieb in der Alten Schule in Berghaupten ausgeweitet wird. Allerdings weiß der Arzt noch nicht, welchen Impfstoff er bekommt. „Dieser wird vom Land zugeteilt.“

Wer im Alten Schulhaus seine Erstimpfung erhalten hat, bekommt gleich den Termin für die Folgeimpfung in rund sechs Wochen mit nach Hause. Christoph Dreher ist davon überzeugt, dass jeder, der die Zweitimpfung bekommen hat, acht bis zehn Tage danach einen „richtig guten Schutz vor einem schweren Verlauf einer Corona-Erkrankung hat“.

„Das unterstützen wir“

Bürgermeister Philipp Clever sagte, dass kurze Wege in einer kleinen Gemeinde vorteilhaft sind: „Berghaupten hat einen Hausarzt und die Alte Schule. Die Idee von Christoph Dreher, dort zu impfen, unterstützen wir gerne.“ Die Räume sind barrierefrei zu erreichen. Der Eingang liegt aber auf der Rückseite des Gebäudes. Die Türe, die sonst der Eingang ist, dient aus organistorischen Gründen der Impfungen als Ausgang.

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