Viele flinke Beine auf der Bühne

Beste Stimmung beim Rosenmontagsball in Zell-Weierbach

Autor: 
Regina Heilig
Lesezeit 2 Minuten
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06. März 2019

Für Stimmung sorgte beim Rosenmontagsball unter anderem die Tanzgruppe aus Ebersweier – zur Freude der Zuschauer in der Halle. ©Ulrich Marx

Auch bei der zweiten Auflage des Rosenmontagsballs konnten sich die Zell-Weierbacher Narren wieder über eine Super-Stimmung in der Abtsberghalle freuen. Es gab Guggenmusik, Tänze – und natürlich waren auch etliche ausgefallene Kostüme zu sehen.

Mit leicht verändertem Konzept starteten die Zell-Weierbacher Esel und Feuerteufel am Montag in die zweite Runde der Rosenmontagsball-Neuauflage. Viel Tanz, etwas weniger Bühnenshow, aber die vom Feinsten, hieß die Devise. Mit der »Sondbachschlorbe Guggis« aus »Vimbi« alias Vimbuch bei Bühl und den legendären »Schrottpäperern« aus dem eigenen Ortsteil standen zwei hochkarätige und vielköpfige Guggenmusiken auf der Bühne, die das Publikum zum Jubeln brachten. 

Wilder Dschungeltanz

Das Gegenstück zu den Jungs mit den tollen Masken sind die Mädels mit den flinken Beinen. Da waren zunächst die süßen jungen »NB Kids« aus Zell-Weierbach, die sich auch nach ihrem Auftritt nicht davon abbringen ließen, noch ein bisschen weiter zu rocken. Wollten sie doch unbedingt auch die anderen Gruppen sehen, so das »NCE Ballett« aus Ebersweier, das den »Greatest Showman« hochleben ließ, und natürlich die »NB Girls«, die mit einem wilden Dschungeltanz zu »Tarzan Boy« und »The Spirit Of The Hawk« mitrissen. 

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Lina Hoffmann und Zunftmeister Patrik End selbst moderierten das Programm, das die Musik von DJ B-Dog perfekt abrundete. Mit viel Gespür für die Stimmung im Saal wurden die Platten aufgelegt und ob allein oder in der Gruppe beim »Freestyle«, kaum einer oder eine hielt es aus, die Füße still zu halten. 

Besucherin Anja wohnt im Ortsteil und hatte ihre Zunftkolleginnen von den »Knerbli« aus Berghaupten dabei, die schon zum zweiten Mal den Rosenmontagsball besuchten und die »gute Stimmung« lobten. Unter die zahlreichen Gruppen im Zunfthäs hatten sich andere Kostüme gemischt – sogar die in dieser Fasnacht unvermeidbare »Cordula Grün«, leibhaftig und das gleich in mehrfacher Ausfertigung. 

Ein schönes Beispiel für Solidarität unter den Narren war beim Rosenmontagsball übrigens auch zu sehen: Eine leicht havarierte Närrin aus dem Schwarzwald bekam auf der Tanzfläche eine Sitzgelegenheit – einen Stuhl um den lädierten Fuß hochzulegen – und wurde sogar mit Eisbeuteln fachlich korrekt versorgt.

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