Mitgliederversammlung

"Bürgergarde Gengenbach ist ein Botschafter"

Autor: 
Elisabeth Suhm
Lesezeit 3 Minuten
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03. Dezember 2019

Die Bürgergarde Gengenbach hielt in ihrem schmucken Vereinsheim am Samstag ihre Hauptversammlung ab. Sie findet immer vor dem ersten Advent statt. ©Bürgergarde Gengenbach

Die Bürgergarde Gengenbach hat verdiente Mitglieder in ihren Reihen. Alfred Remmler erhielt den Verdienstorden in Gold, Doris Lademann und Ulla Riehle für 50-jährige Mitgliedschaft eine Ehrung des Landesverbandes der Bürgerwehren und Milizen Baden und Südhessen.
 

Am Samstag vor dem 1. Advent  versammelt sich die Bürgergarde Gengenbach traditionell zu ihrer Hauptversammlung im Vereinsheim am Nollen.  Als Gäste begrüßte der Vorsitzende Thomas Adam unter anderem Bürgermeister Thorsten Erny, Altbürgermeister Michael Roschach, den Ehrenkommandanten Norbert Meißner sowie mehrere Ehrenmitglieder.

Erny dankte der Garde dafür, dass sie im Jahresverlauf  bei vielen Anlässen in Gengenbach und auswärts als hochgeschätzte Botschafter der Stadt auftreten. Dieser Einsatz erfordere einen hohen Anspruch. Erny warb bei den Gengenbacher Bürgern, insbesondere jungen Leuten, sich auch als Mitglieder der Bürgergarde in diesen Dienst zu stellen und dabei Kameradschaft zu erleben.
Im neuen Jahr stehen der Bürgergarde viele Aufgaben bevor – zum normalen Dienst kommen das Altstadtfest, das Sommerfest und im März die Ausrichtung der Hauptversammlung des Bundes „Heimat und Volksleben“. 

Die Tätigkeitsberichte der einzelnen Züge gaben einen guten Überblick über die Gardisten und ihre Leistung, allen voran Kommandant Werner Friedmann und Vorsitzender Thomas Adam als Leiter des Fanfarenzuges. Dieser hatte sich zur Begrüßung lautstark vorgestellt. Er zählt sechs Bläser und sieben Trommler. Der Schützenzug unter Ewald Willmann hatte 31 Dienste und Auftritte, darunter mehrere Male Salutschießen. Die Alt-Gengenbacherinnen sind zu zehnt, ihnen obliegt im Verlauf des Jahres viele Male Dienste bei Veranstaltungen und Festen. Schützenkönigin ist Heike Willmann. Der Reiterzug unter seinem Leiter Hansjörg Lupfer wird bei seinen Auftritten immer wieder bewundert. Er hat aktuell sechs Reiter.

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Der Mooshof ist jetzt im Eigentum der Bürgergarde. Seine Umsätze sind ein wichtiger Bestandteil der Finanzen der Garde. Armin Müller blickte auf 38 Belegungen im Berichtsjahr zurück. Das Museum im Kinzigtor-Turm ist mit den dort gebotenen Ausstellungen ein Anziehungspunkt der Stadt Gengenbach. Als neue Attraktion gibt es einen französischen Grenadier. Thomas Adam berichtete über Öffnungszeiten an 83 Tagen, es kamen 1220 Besucher.

Stammtisch geplant

Die Bürgergarde plant im neuen Vereinsjahr die Einführung eines Stammtisches, an dem sich Gardisten und interessierte Bürger zwanglos treffen und ins Gespräch kommen können. Er soll in der Weinstube Frei des ehemaligen Garde-Vorsitzenden stattfinden. Die Termine werden rechtzeitig in der Presse bekanntgegeben. Es war ein neuer Kassenführer zu wählen, da Alfred Remmler nach 16 Jahren sein Amt abgab. Die Garde dankte ihm für seine Verdienste mit der Verleihung des Verdienstordens in Gold. Zum neuen Rechnungsführer wählte die Versammlung in offener Abstimmung einstimmig das passive Mitglied Thomas Laubenstein.
Außerdem gab es hochkarätige Ehrungen in den Reihen der Bürgergarde.
◼ 50  Jahre: Doris Lademann und Ulla Riehle (Ehrung des Landesverbandes der Bürgerwehren und Milizen Baden und Südhessen).
◼ 45 Jahre: Hedwig Adam.
◼ 35 Jahre: Helmut Faißt.
◼ 30 Jahre: Jürgen Heitz.
◼ 20 Jahre: Patrick Adam.
◼ 15 Jahre: Phillipp Bruder, 
Jürgen Haas, Wolfgang
Tschochner.
◼ 10 Jahre:Hansjörg Lupfer.

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