Volumen von knapp 170 000 Euro

Bürgerstiftung Durbach: Erste Bilanz fällt positiv aus

Autor: 
Volker Gegg
Lesezeit 3 Minuten
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24. November 2018

Durch den Verkauf des Stiftungsweins erhält die Bürgerstiftung Durbach Einnahmen. Von links: WG-Geschäftsführer Stephan Danner, Stiftungsvorsitzender Manfred Musger und Durbachs Bürgermeister Andreas König. ©Volker Gegg

Gute Zahlen und eine Erhöhung des Stiftungskapitals konnte die Bürgerstiftung Durbach ein Jahr nach ihrer Gründung verbuchen. Vier neue Gründungsstifter erhöhten das Stiftungskapital. Erste Förderprojekte sind in Angriff genommen worden.

Hervorragend aus den Kinderschuhen gekommen, so lautete am Montagabend im Winzersaal der Durbacher Winzergenossenschaft die Information des Stiftungsvorstands bei der Stifterversammlung der Durbacher Bürgerstiftung. 
Am 11. Oktober 2017 offiziell gegründet, hat die Bürgerstiftung bereits richtig Fahrt aufgenommen, wie Stiftungsvorstand Manfred Musger vor den 35 anwesenden Gründungsstiftern bilanzierte. Auf der Gründungsurkunde der Bürgerstiftung wurden damals 50 Gründungsstifter eingetragen mit einem Stiftungsvolumen in Höhe von 157 283,33 Euro. 

In den ersten 13 Monaten nach der Gründung konnten vier weitere Gründungsstifter sowie eine Zustiftung verbucht werden, sodass Schatzmeister Ulrich Person aktuell einen Zuwachs von 12 500 Euro auf 169 983,33 Euro verbuchen konnte. Da nur die Erträge aus dem Stiftungskapital samt Spenden und sonstigen Zuwendungen für die Zwecke der Stiftung eingesetzt werden können, wurde das Stiftungskapital auf mehrere Anlageformen aufgeteilt. 

Geld angelegt

Aktuell wurden elf Prozent des Stiftungskapitals in Aktion angelegt, 28 Prozent in Immobilienfonds investiert und der große Rest bei Kreditinstituten angelegt. Laut den allgemeinen Anlagerichtlinien für Bürgerstiftungen dürfen insgesamt höchstens 40 Prozent des Stiftungsvermögens in Aktien- und Immobilienfonds angelegt werden, was auch eingehalten wurde, wie Person betonte

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Zuzüglich zum Stiftungskapital konnte die Durbacher Bürgerstiftung im vergangenen Jahr noch Spenden und Einnahmen aus dem Verkauf des Stiftungsweins in einer Höhe von 8923,61 Euro verbuchen. Gefördert wurden mit den Einnahmen ein Spielteppich für die Kindertagesstätte in Durbach mit 826 Euro, ein Zuschuss für ein Spiel- und Gartenhaus für die Kindertagesstätte in Ebersweier mit 1530 Euro sowie ein Zuschuss für die Anschaffung neuer Jugenfußballtore für den SC Durbachtal in Höhe von 500 Euro. 

4500 Euro hat die Bürgerstiftung eingeplant für den Bau von neun Hochbeeten für das Projekt »Schulgarten« der Durbacher Staufenberg-Schule. Die Hochbeete samt einer Wasserentnahmestelle sollen im Mai 2019 ihrer Bestimmung übergeben werden. 
Der Verkauf des Stifterweins ist bereits angelaufen und der Wein wurde laut Musger beim »Burefeschd« und anderen Veranstaltungen wie dem Ortenauer Weinfest beworben. 
Auch beim Weihnachtsmarkt kommende Woche rund um die Durbacher Winzergenossenschaft soll mit einem Stand für den von der Winzergenossenschaft als Stifterwein ausgebauten Spätburgunder Rotwein geworben werden. 2,50 Euro kommen bei einem Flaschenpreis von 9,90 Euro der Bürgerstiftung zu. 

Auch ein Faksimile der von Werner Halley gestalteten Stiftungsurkunde kann von der Bürgerstiftung zum Preis von 45 Euro erworben werden. Die Auflage ist auf 50 Exemplare limitiert. »Ich bin wirklich stolz, wie gut die Bürgerstiftung gestartet ist«, bilanzierte Durbachs Bürgermeister Andreas König den Blick auf die vorgelegten Zahlen. 

Den Fokus für ihre zukünftigen Aktivitäten möchte die Bürgerstiftung auf die Gewinnung von Spenden, aber auch auf die Öffentlichkeitsarbeit legen.  

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