Offenburg

Der Durbach wurde von Unrat befreit

Autor: 
Klaus Krueger
Lesezeit 2 Minuten
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15. April 2003
Vereine packen gemeinsam mit an: Am Samstag schafften über 120 Helfer bei der Bachputzaktion und der Wanderwege-Instandsetzung mit. Viele können Großes bewältigen.
Durbach. Im Durbach und rundherum wurde mächtig geschafft, gesäubert und geschrubbt. Fast sämtliche örtlichen Vereine von Ebersweier und Durbach packten bei der schon traditionell gewordenen Bachputz- und Wegeinstandsetzungsaktion mit an. Auch in und um das Gelände des Wein- und Heimatmuseums war Großputz angesagt. Vom Dachstuhl bis in den Weinkeller wurde »klar Schiff« gemacht. »Das muss einfach einmal im Jahr gründlich gemacht werden«, erklärte Inge Braun, engagiertes Museumsvereinsmitglied. Auch der Vereinschef und ehemalige Landwirtschaftsamtsleiter Herbert Gruber packte mit an und schleppte ein neues Sandsteinexponat in den Museumshof. »Für dieses Kleindenkmal werden wir auch noch ein Plätzchen finden«, bemerkte Gruber. Wieder geebnet und in Schuss gebracht wurde vom Touristik-Verein der Vogelsangweg in der Nähe der Staufenburg Klinik. »Der Weg wird heute mit Flusssand aufgefüllt und dann eingeebnet«, erklärte Helmut Radke, der zweite Vorsitzende. Auch Bürgermeister Toni Vetrano packte zeitweise als erster Vorsitzender in der reinen Männerrunde des Verkehrsvereins mit an. Vereine arbeiten fleißig »Jeder Verein hat seine Weg- und Bachstrecke, die er sauberhält«, erklärte Hubert Eyer, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr. Nicht nur stark frequentierte Wanderwege wie der Durbachtalweg oder der Vogelsangtalweg wurden auf Vordermann gebracht, auch der Durbach selbst wurde vom Gasthaus Hohberg bis zur Grenze der Windschläger Gemarkung gesäubert und von Unrat befreit. Die Mitglieder des Tennisclubs waren für den Bereich ab der Brennerei Vollmer bis zum Schwimmbad zuständig. Ob achtlos in den Bach geworfenes Schnittgut, verrostete Getränkebüchsen oder Zigarettenschachteln, alles, was nicht in den Bach gehört, wurde von den Helfern fleißig aufgefischt. Seit wie vielen Jahren es in Durbach die gemeinsame Putzaktion der Vereine gibt, das kann so genau niemand sagen, »das erste Mal war doch irgendwann einmal in der Amtszeit von Alt-Bürgermeister Hans Weiner.« So hat ein Teilstück des Durbach-Talweges noch heute den treffenden Namen »Ratsherrenweg«. Josef Werner weiß die Bedeutung, »das ist die Wegstrecke, die die Mitglieder des Gemeinderats stets in Schuss gehalten haben und auch heute noch tun«.

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