Start ist am 26. November:

Der Unterharmersbacher Weihnachtshof lädt ein

Autor: 
Hans-Peter Wagner
Lesezeit 3 Minuten
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23. November 2016

Das Ausstellungsteam mit Marie-Luise Stauber (von links), Rita Stehle, Luitgard Siegesmund, Lioba Schmider, Ruth Oberpichler, Hannelore Fix und Elisabeth Antes ist rund um die Uhr dabei, der Krippenausstellung den letzten Schliff zu geben. ©Hans-Peter Wagner

Der Fürstenberger Hof in Unterharmersbach hat sich wieder in einen Weihnachtshof verwandelt. Schätze internationaler Krippenkunst werden die Besucher begeistern. »Die 300 kostbarsten Perlen internationaler Krippenkunst« aus der Sammlung Paul Chaland, sind ab dem 26. November im Fürstenberger Hof zu sehen.

Vom 26. November bis zum 15. Januar ist die Krippenausstellung im Weihnachtshof Unterharmersbach zu bewundern.  Zu sehen sind 300 wertvolle Krippen aus der Sammlung von Paul Chaland. Krippen, die bislang noch nie öffentlich zu sehen waren.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die 25 Quadratmeter  große Krippe der sizilianischen Künstlerin Angela Tripi. In die typische Landschaft mit Häusern und Städten vor 2000 Jahren eingebettet, zeigt Tripi in unnachahmlicher Schönheit und Lebendigkeit in verschiedenen Szenen die Weihnachtsgeschichte, Mariä Verkündigung, die Herbergssuche, die Verkündigung der Geburt durch den Engel an die Hirten, die Anbetung der heiligen drei Könige, die Flucht nach Ägypten,und die Darstellung im Tempel. 

Diese Krippe wird erstmals öffentlich gezeigt. Für den Aufbau im Fürstenberger Hof war die gewaltige Krippenlandschaft in 13 Einzelteile zerlegt und mit einem Lastwagen nach Unterharmersbach transportiert worden. 
Dort wurde die Krippe auf die obere Tenne gebracht und wie in ein Riesenpuzzle zusammengesetzt. Nun wird sie mit all ihren vielen Szenen und Figuren unter einem strahlenden Sternenzelt alle Blicke auf sich ziehen. 

Traditionell werden auch wieder  Schwarzwald-Krippen ausgestellt. Der einheimische  Krippenkünstler Karl-Erich Schätzle mit seinem als Krippe perfekt nachgebauten Fürstenberger Hof und all seinen Nebengebäuden darf natürlich nicht fehlen. 
Die 1888 von Bäcker- und Müllermeister Bernhard Welle, Ururgroßvater der heutigen Besitzerin der Bäckerei Welle (Ochsenmühle) erbaute Krippe war damals wie heute eine Sensation. In der Weihnachtszeit kamen die Bewohner in die Müllerstube, um das Wunderwerk mit beweglichen Figuren und schwebenden Engeln, angetrieben  durch das Mühlrad, zu bestaunen. 

Auch Erwin Burger, der den viel bewunderten Bauerngarten des Fürstenberger Hofes hegt und pflegt, stellt erstmals seine herrliche Landschaftskrippe mit dem Fürstenberger Hof aus. Nikolaus Volk aus Steinach zeigt seine Rundkrippe im alpenländischen Stil. Der bayerisch-schwäbische Volkskundler Gerhard Burkard öffnet im Trachten- und Engelzimmer zum Abschluss des Rundgangs sein Schatzkästchen mit Krippen, Engeln und dem Jesuskind.

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Fleißige Helfer

Wie in der Vergangenheit regen sich für die Ausstellung wieder viele fleißige Hände. Das Museumsteam um Robert Ober­föll, der städtische Betriebshof mit Erwin Pfaff an der Spitze, Stadtgärtner Tobias Herold und seine Helfer, die sieben Frauen des  Ausstellungsteams, Elisabeth Antes, Hannelore Fix, Ruth Oberpichler, Rita Stehle, Lioba Schmider, Luitgard Siegesmund, Marie-Luise Stauber – alle waren und sind fleißig bei der Arbeit. 
Mit Lametta, Kugeln, Lichtern, Christbäumen, bunten Stoffen, Moos, Rinden und Tannenzapfen  und viel Liebe machen sie den Fürstenbergerhof zum Weihnachts-Krippen-Wunderland. Die Hofelektriker Robert Oberföll und Alfred Hilberer bringen mit vielen tausend Lichtern die Krippen und den Hof zum Strahlen.  

Die Zeit bis zur Eröffnung der Ausstellung am 26. November drängt. Oft brennt bis spät in die Nacht noch Licht im Hof, wenn die fleißigen Frauen vom Ausstellungsteam der Präsentation den letzten Schliff geben. Anfragen aus ganz Deutschland zeigen das riesige Interesse an der Ausstellung. Derzeit werden die Pläne für die Aufsicht während der Öffnungszeiten erstellt. Viele freiwillige Helfer werden noch gebraucht, um sich in die Aufsichtspläne einzutragen. 
Geöffnet ist die Ausstellung ab Samstag 26. November. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 14 Uhr bis 17 Uhr und an den Wochenenden von 11 Uhr bis 17 Uhr. Sonderführungen sind immer möglich. 
Kontakt und Infos unter • 07835/63830 oder • 07835/8346 und per Mail an weihnachtshofshof@gmx.de.

 

Alle Infos: www.fuerstenberger-hof-museum.de

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