Großputz im Forst

Der Verein für erlebte Natur Zunsweier hat 200 Nistkästen gereinigt

Autor: 
red/sb
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07. Dezember 2021
Aktive des Vereins für erlebte Natur Zunsweier haben in einer großen Aktion rund 200 Nistkästen im Wald gereinigt.

Aktive des Vereins für erlebte Natur Zunsweier haben in einer großen Aktion rund 200 Nistkästen im Wald gereinigt. ©Verein für erlebte Natur Zunsweier

Mitglieder des Vereins für erlebte Natur Zunsweier investierten einen ganzen Tag zur Reinigung von rund 200 Nistkästen im Zunsweierer Wald. Dabei wurden auch die Bewohner erfasst.

Neben der Betreuung eines großen Insektenhotels und der Instandhaltung des Waldlehrpfades haben sich Aktive des Vereins für erlebte Natur Zunsweier jüngst für ihre Nistkasten-Putzaktion getroffen. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Circa 200 Nistkästen im gesamten Zunsweierer Waldgebiet waren zu reinigen. Dazu mussten sie von den Bäumen mit Leitern oder Stangen heruntergeholt werden, teilt der Verein mit.

Als Erstes wurden die Bewohner anhand der Hinterlassenschaften ermittelt und in ein Kataster eingetragen, wodurch ersichtlich werde, wie der Nistkasten über die Jahre belegt ist. Die Kästen wurden anschließend gereinigt und wieder aufgehängt.

Vorstandsmitglied und Naturschutzwart des Vereins, Andreas Broß, gleichzeitig Revierleiter, freute sich, dass trotz ausreichender Totholzbestände die Waldvögel die Nistkästen annehmen würden. Mehr als 95 Prozent der Nistkästen waren belegt, in der Mehrzahl von Meisen und Kleibern.

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Auch Hornissen haben sich einige Male eingenistet, heißt es in der Mitteilung weiter. Auch diese Kästen wurden gereinigt, weil die Insekten nicht mehr ins gleiche Nest zurückkehren. Die Königin hat sich in den Boden verkrochen.

Siebenschläfer, eine putzig aussehende Nagetierart, wurden dieses Jahr nur vereinzelt angetroffen. Sie besiedeln im Spätjahr solche Nisthilfen. Indiz dafür sind die Hinterlassenschaften, Laub und Kot. Beim ersten Frost verlassen sie die Nisthilfen und verkriechen sich im Boden, um Winterschlaf zu halten.

In drei Gruppen gingen die Helfer in den Wald mit Traktor und Anhänger, dazu Leitern, Stangen und Notizblock oder Notebook. Je Gruppe waren drei bis vier Erwachsene eingeteilt, dazu kamen noch Kinder und Jugendliche, die sich für den aktiven Naturschutz interessieren. Die Helfer waren von 9 bis 16 Uhr unterwegs. Naturschutzwart und Revierleiter Andreas Broß hat die Aktion organisiert unter Beachtung der Corona-Regeln und war mit dem Verlauf zufrieden.

Zum Dank wurden die fleißigen Helfer zu einem Imbiss eingeladen, und die Ergebnisse des Tages wurden dabei nochmals analysiert.

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